10.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
«Wie hart es ist, Lindsay Lohan zu sein»
Mike Heller kocht vor Wut über die Veröffentlichung der Fotos, die Lindsay Lohan angeblich beim Koksen zeigen. Der Anwalt des Jungstars hat auch schon die Schuldigen ausgemacht.
Lindsay Lohans Anwalt Mike Heller glaubt zu wissen, wer für den Kokain-Skandal seiner Klientin verantwortlich ist: Der Jurist ist sich sicher, dass Freunde der 20-Jährigen die Handyfotos, die die Schauspielerin beim Schnupfen einer weißen Substanz auf einer Club-Toilette in Los Angeles zeigen, an die britische Tageszeitung «News of The World» verkauft haben. Das berichtet der Internetdienst «femalefirst».
Noch im Januar hatte Lohan sich einem einmonatigen Therapieprogramm in einer Suchtklinik unterzogen - die Kokain-Fotos sollen nur 20 Tage nach ihrer Entlassung entstanden sein.
Heller wollte nicht bestätigen, dass es sich bei dem weißen Pulver auf den Bildern um Kokain handelt. Der Vorfall zeige «nur mal wieder, wie hart es ist, Lindsay Lohan zu sein, die selbst auf der Toilette keine Privatsphäre hat».
Seine Klientin selbst sei «untröstlich» über die Veröffentlichung der Fotos. Da Lohan eine gute Freundin von Kate Moss ist, hatte die Boulevardpresse sofort nach dem Auftauchen der Bilder Parallelen zum Koks-Skandal des Topmodels vor zwei Jahren gezogen. Aber daher sollte Lohan auch wissen, dass so ein Skandal nicht unbedingt negative Folgen haben muss. (nz)