04. Apr 2007 09:33
Keith Richards hat in seinem Leben schon so einiges an seltsamen Substanzen durch die Nase gezogen. Da wunderte sich fast niemand über eine Geschichte, in der die Asche seines Vaters vorkommt.
Das und wohl auch die Tatsache, dass es Keith Richards war - genau, der Rolling Stone, der jüngst von einer Palme fiel -, der behauptete, er habe die Asche seines 2002 verstorbenen Vaters mit Kokain vermischt geschnupft, ließen dieses Zitat aus einem Interview mit dem «NME» als glaubwürdig erscheinen.«Das Seltsamste, was ich je versucht habe zu schnupfen? Meinen Vater. Ich konnte einfach nicht widerstehen, ihn mit ein bisschen Schnee hochzuziehen. Meinem Vater hätte das nichts ausgemacht», wurde der 63-Jährige zitiert.
Dankbar wurde die Geschichte auf beiden Seiten des Atlantiks aufgenommen, doch entpuppte sie sich nun als Witz. Zumindest laut Richards' Managerin Jane Rose, die dem Sender MTV per Email mitteilte: «Das war ein Jux. Ich kann nicht glauben, dass es jemand ernst genommen hat.»
Der Musiker, der wegen seines exzessiven Lebensstils knapp zehn Jahre lang die Liste der «Stars, die bald sterben könnten» anführte, glaubt übrigens nicht an Unsterblichkeit. «Ich bin genau wie jeder andere auch. Ich hatte einfach oft Glück». (nz)