netzeitung.deDer Soundtrack zum Entzug

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Britney Spears und Amy Winehouse (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Britney Spears und Amy Winehouse
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Robbie, Britney, Eddie. Hätte Amy Winehouse schon früher um die Melodik der Namenfolge gewusst, hätte sie ihren Hit «Rehab» vielleicht erweitert. Doch hat das Netz noch ganz andere Möglichkeiten.

Lindsay Lohan und Robbie Williams haben gerade ausgecheckt, Britney Spears ist noch drin, und nun gibt es mit Eddie Van Halen einen Neuzugang. Das Frühjahr 2007 scheint für die Prominenz ganz im Zeichen der Entziehungskur zu stehen. Und mit beeindruckender Treffsicherheit gibt es auch noch den passenden Song dazu: Amy Winehouses «Rehab».

Darin singt die Brit-Award-Gewinnerin mit der unglaublichen Stimme vom erfolglosen Versuch, im Entzug über die im Alkohol ersäufte Liebe hinwegzukommen, mit dem Refrain: «Sie versuchen mich in den Entzug zu stecken/ aber ich sage nein nein nein».

Van-Halen-Mitgründer Eddie hat immerhin eingesehen, dass er ohne professionelle Hilfe nicht vom Alkohol loskommt. Er ist der neueste und gleichzeitig älteste Prominente im Entzugsreigen. Im Augenblick könne er nicht sein Bestes geben, deshalb werde er an sich arbeiten, heißt es in einem offiziellen Statement.

«But I say no no no»
Sein Bestes gegeben hat auf jeden Fall der als Comedian bei Youtube verzeichnete «DefyingDarwin», der den Soundtrack zum Frühling des Entzugs einfach mit der meistdiskutierten Patientin zusammen gebracht hat:

Und da das Showbiz grausam ist, hier noch ein kleiner Nachtrag zu Winehouse, die das Lied ganz zu Recht gesungen hat. Denn ihr Ruhm basiert vor allem auch auf dem großen Interesse der Klatschpresse an ihrem tatsächlichen Suchtverhalten.

Nicht nur, dass sie ein heftiges Alkoholproblem hat, das immer wieder zu schlagzeilenträchtigen Eklats führt. Laut Promi-Blogger Perez Hilton sind noch ganz andere Drogen mit im Spiel, was wiederum erklären würde, warum aus einer wohlgeformten Frau innerhalb kürzester Zeit ein Hungerhaken geworden ist.

Tröstendes Fazit kann nur sein, dass Winehouse nun immerhin weiß, an wen sie sich wenden muss, wenn sie wissen möchte, welche Entziehungsklinik derzeit die beste ist.

Für das Web ediert von Sophie Albers