09.03.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Christian Ulmen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Christian Ulmen kehrt als «Dr. Psycho» auf den Bildschirm zurück. Die Verwirrung seiner Figur sei ihm nicht fremd, sagt der 31-Jährige.
Es gibt Fernsehgesichter, die man immer wieder gerne sieht, gerade weil sie bei Erfolg ihrem Publikum nicht die Überdosis geben. So einer ist Christian Ulmen. Ex-MTV-Moderator, überraschendes Schauspieltalent («Herr Lehmenn»), begnadeter Entertainer («Mein neuer Freund»). Und nun ist es wieder so weit. Nach längerer Aufmerksamkeitspause kehrt er als chaotischer Polizeipsychologe auf den Bildschirm zurück. Das hört sich doch schon mal ganz gut an.
Munzel heißt die Figur, die Ulmen ab dem 26. März in der neuen ProSieben-Serie «Dr. Psycho» verkörpern wird. Und die ihr eigene Verwirrung sei ihm nicht fremd, sagte er im Interview mit der Zeitschrift «TV Movie». «Mein Kopf ist oft so voll, dass die Synapsen kapitulieren. Zum Beispiel vergesse ich häufig meinen Haustürschlüssel oder wozu ich gerade drei Eier aus dem Kühlschrank geholt habe».
Als MTV-Anarcho bekannt geworden, lebt der 31-jährige Schauspieler mittlerweile als Familienvater in Potsdam. Spießig sei er deswegen noch lange nicht, auch wenn er den Risiken des Lebens durch diverse Versicherungen vorbeuge, witzelt er. Unter anderem mit einer schwedischen Police, die ihm im Falle eines Herzinfarkts 100.000 Euro zahlt. Der Clou: Die Summe werde auch bei einem leichten Infarkt gezahlt.
Vor Heldenrolle drücke er sich übrigens wegen der körperlichen Anforderungen. Er fürchte das Fitnesstraining: «Wenn ich schon Sport treiben muss, dann vor dem Fernseher.» Ulmen rät zum Jogging auf der Stelle - damit habe er für die Rolle des «Herrn Lehmann» in nur vier Wochen zehn Kilo abgenommen. (nz)