08.02.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Sonya Kraus
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
TV-Moderatorin Sonya Kraus ist blond und vollbusig. Und sie hat ein Buch geschrieben, das von Blowjobs und dem «Stöhn-Navi» erzählt. Noch Fragen?
«Sie ist blond! Sie ist sexy! Und sie ist sooo frech!», schreibt «Bild» und leitet sodann über zur ersten Folge von Sonya Kraus' Sex-Tipps, die jetzt als Buch vorliegen. Die 33-jährige «Talk talk talk»-Moderatorin erläutert darin bar jeder Uneindeutigkeit, «wie im Bett wieder die Federn fliegen». Und das ist immerhin unterhaltsam. Wenn man eine Frau ist.
Mit dem Charme einer geraden Rechten gibt der Blowjob den Einstieg: «Für jeden Mann immer noch der absolute Hit! Um so trauriger lässt er das Schwänzchen hängen, wenn ihm Frau die Mundmassage nur am Geburtstag oder zu Weihnachten gönnt. Also Mädels, nicht so zimperlich sein! Mit dem Blasen ist es wie mit Kaffeetrinken oder Rauchen: Erst schmeckt es ziemlich gewöhnungsbedürftig. [...] Als Teenie dachte ich übrigens immer, Oralsex sei für die Frau demütigend. Von wegen! Wozu haben wir Zähne im Mund Blasen ist Macht!»
Etwa in der gleichen Preisklasse wie ein Sexheftchen - 8,95 Euro - widmet sich «Baustelle Mann Der ultimative Love-Guide» dem weiblichen Vergnügen am Männerkörper: «Es ist keine Todsünde, wenn wir ab und an mal einen Orgasmus simulieren», aber Kraus verrät auch, wie frau ihn bekommt: mit dem «Stöhn-Navi. Die Lady gibt akustische Signale, und er weiß, wo's langgeht.»
Kneif nicht so hartKraus nimmt dann auch Korrekturen vor: «Liebesratgeber sind mit Weisheiten wie diesen gefüllt: 'Sprechen Sie offen mit Ihrem Partner über Ihre Wünsche.' Davor kann ich nur warnen. Männer halten überhaupt nichts von Nachhilfe! Kerle sind Sensibelchen, wenn es um ihre Liebhaberqualitäten geht. Männer wollen auf gar keinen Fall hören, was sie im Bett besser machen können. Ein 'Aua, bitte kneif mir nicht so hart in die Brust', müssen Sie sich tapfer verkneifen.»
Dann folgen ein paar Tipps zum «Jürgen würgen» und das Versprechen, dass die TV-Blondine am nächsten Tag von ihrem ersten Mal erzählt. Nur so viel: Es war ein Italiener. Und jetzt fahren wir alle das Testosteron wieder runter, schließlich müssen wir noch arbeiten. (nz)