02. Feb 2007 12:17
James Browns Witwe klagt um die Hälfte des Vermögens und Zutritt zum Anwesen des Sängers. Den Kindern des verstorbenen «Mister Dynamite» gefällt das natürlich gar nicht.
Hynies Anwalt Robert Rosen sagte, bei einer Anhörung am Donnerstag habe sie darum gebeten, wenigstens den «privaten Besitz» von sich und ihrem fünfjährigen Sohn aus der Villa holen zu dürfen. Dazu zählten unter anderem Möbel.«Sie hat nicht mal darum gebeten, dort leben zu können», so Rosen. Browns Anwalt und Vermögensverwalter Buddy Dallas entgegnete, Hynie habe ihn nie darum gebeten, die Sachen zurück zu bekommen.
Hynie, die ehemals Background-Sängerin bei Brown gewesen war, und deren Sohn tauchen nicht im Testament des Musiker auf. Sein Vermögen, inklusive Kleider, Juwelen und diverse Jachten, soll zwischen Browns sechs erwachsenen Kindern aufgeteilt werden. Des Weiteren behaupten die Anwälte des Sängers, Hynie sei rechtmäßig nie Browns Frau gewesen, da sie zum Zeitpunkt der Eheschließung 2001 noch mit einem anderen Mann verheiratet gewesen sein soll. Diese Ehe habe sie zwar später annulieren lassen, doch Brown und sie hätten sich anschließend nicht erneut trauen lassen.
«Bei den Anhörungen könnte es ordentlich krachen», sagt Rosen. Der Anspruch der Kinder auf das Erbe habe mehr Gewicht als die Behauptungen der Witwe, halten die Anwälte dagegen. Anhörungen zu beiden Klageschriften werden am 9. Februar in Aiken County statt finden. (nz)