netzeitung.deNeue Sex-Videos von Hilton angeboten

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Paris Hilton (Foto: PR<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Paris Hilton
Foto: PR
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nein, Paris Hilton hat nicht aus der Geschichte gelernt. Gerade ist eine Website online gegangen, auf der sehr Persönliches von ihr zu sehen sein soll. Auch mit dabei: «noch nie gesehene Sex-Videos».

Als im Jahr 2003 der Privatporno «One Night in Paris» die Runde machte, gab sich Hotelerbin Paris Hilton zuerst entsetzt und dann desinteressiert. Sie machte allerdings ziemlich deutlich, dass sie eigentlich kein Problem damit habe, wenn die Öffentlichkeit tiefe Einblicke von ihr gewinnt.

Deshalb bleibt abzuwarten, wie Hilton auf eine neue Website reagiert, die am Dienstag online ging und die unter anderem neue Videos verspricht.

Auf «parisexposed.com» können Interessierte persönliche Gegenstände der 25-Jährigen ansehen, so das Versprechen des Anbieters, der sich die Sensationslust allerdings bezahlen lassen will. Gegen eine Gebühr von 39,97 Dollar könne man dann allerdings Tagebücher, Kreditkarten-Rechnungen, E-Mails, Krankenakten, Fotos, Briefe und Telefonmitschnitte goutieren. Und eben besagte Auswahl von «noch nie gesehenen Sex-Videos».

Die Herkunftsgeschichte dieser Hilton-Devotionalien klingt kompliziert: Während eines Umzugs habe Hilton einen Raum in einer Lagerhalle in Los Angeles angemietet, um dort Sachen unterzubringen. Im November 2005 wurde der Raum geräumt und die Sachen zwangsversteigert, da die Hotelerbin die Miete in Höhe von 208 Dollar nicht mehr bezahlt hatte.

Die Gegenstände seien dann zunächst an einen anonymen Interessenten verkauft worden, später gelangten sie in die Hände eines weiteren Händlers, der sie ebenfalls verkaufen wollte, sagte Hiltons Sprecher Elliot Mintz der Nachrichtenagentur AP. Bardia Persa, der Betreiber von «parisexposed.com», erklärt, er habe all die Dinge im September «von einem Händler gekauft».

Hiltons Sprecher kündigte bereits an, gegen die Aktion vorgehen zu wollen. «Wir werden in dieser Angelegenheit alle unsere juristischen Möglichkeiten ausschöpfen», so Mintz. Bleibt die Frage, warum Hilton so brisantes Material erstens in eine Lagerhalle stellen lässt und zweitens, warum es sie nicht interessiert, wenn die Halle ausgeräumt wird. (nz)