netzeitung.deParis Hilton entgeht Gefängnis-Strafe

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Paris Hilton (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Paris Hilton
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Hotelerbin Hilton hat sich vor Gericht zu «rücksichtslosem Fahren» bekannt. Damit vermeidet sie einer Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer.

Party-Girl Paris Hilton hat wegen Trunkenheit am Steuer eine Bewährungsstrafe von 36 Monaten bekommen. Wie die US-Zeitschrift «People» am Montag berichtete, bekannte sich die Hotelerbin in Los Angeles zum Vorwurf des «rücksichtslosen Fahrens».

Außerdem erlegte das Gericht in Los Angeles der Hotelerbin eine Geldstrafe von rund 1500 Dollar auf. Des Weiteren muss sie an einem Alkoholentzugsprogramm teilnehmen. Hilton selbst blieb dem Gerichtstermin am Montag fern und ließ über ihre Anwälte erklären, dass sich gegen die Anklagepunkte nicht zur Wehr setzen wolle.

Daraufhin wurde der Vorwurf der Trunkenheit am Steuer auf rücksichtsloses Fahren unter Alkoholeinwirkung abgemildert. Sollte Hilton sich zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit bereit erklären, würde die Bewährungsstrafe auf 24 Monate reduziert, erklärte der Richter.

Müde und hungrig
Hilton war der Polizei am 7. September in Hollywood durch «unregelmäßiges Fahren» aufgefallen und festgenommen worden. Die Polizei hielt damals in einer Erklärung fest, dass sie «betrunken hinter dem Steuer saß». Hiltons Sprecher betonte, die 25-Jährige habe nur das Minimum an Alkohol im Blut gehabt, das für eine Festnahme nötig war. Sie habe den ganzen Tag ein Musikvideo für ihr neues Album gedreht und sei müde und hungrig gewesen.

Vor zwei Wochen hatte die Millionenerbin zunächst auf «nicht schuldig» plädiert. Im Falle einer Verurteilung wegen Trunkenheit am Steuer hätte sie zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt werden können. (nz)