Drei Minuten Stoiber-Frust19. Jan 2007 11:32, ergänzt 14:12  | Noch- Ministerpräsident Stoiber?
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Was war wirklich los zwischen Stoiber und der schönen Landrätin aus Fürth? Auf Netzeitung.de spricht der bayerische Ministerpräsident endlich Tacheles.
Bayerns Ministerpräsident Stoiber gibt nicht auf. Der CSU-Chef sieht den obersten Führungszirkel seiner Partei nach wie vor hinter sich. Dass er als Trainer und Kapitän der Regierungspartei alle Unterstützung verdient, hat er den seinen noch einmal in einem intensiven Gespräch verdeutlicht: «Ich habe meiner Mannschaft mit klinsmannschen Zügen in der Kabine klar gemacht, sich für mich zu stellen», sagte Stoiber im Interview mit Netzeitung.de
Seine Kritikerin Gabriele Pauli verbreitet nur Lügen, klagt Stoiber. Sie behauptet, es gäbe da eine Affäre. Das bringt den 65-Jährigen in Rage. «Ich sage ganz klar, ich hatte niemals eine Affäre mit dieser, mit dieser Frau, mit d... mit mit mit dieser, mit dieser Frau Pauli.» und setzt nach: «Nur dass das an dieser Stelle einmal ganz klar zu treffen ist.»
Keinesfalls zu alt
Im Gästebuch auf der Webseite der CSU-Vorständlerin hat er heimlich ein paar Zeilen platziert, aus Ärger über die dort niedergeschriebenen «wüstesten Beschimpfungen gegen mich und meine Person». Doch es ist schwer, gegen die Macht der Pauli-Unterstützer anzukommen. Stoiber hat dem Druck ja nun bereits nachgegeben und will Ende September abtreten.
Doch es wurmt ihm schon: Angesichts betagter Regenten in Europa, der 80-jährigen Queen oder des 79-jährigen Papstes hält sich Stoiber, der eigentlich der bayerische Parodist Wolfgang Krebs ist, keinesfalls zu alt für sein Amt. Am Ende der nächsten Wahlperiode würde der echte Stoiber 71. Nun wird er ersetzt. Doch Stoiber rebelliert immer noch: «Um sich in der Politik einigermaßen einzuarbeiten, braucht man locker 71 Jahre.» (nz)
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