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Bohlen tritt Hai «in die Fresse»

17. Jan 2007 15:08
Dieter Bohlen
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Erst musste er seine Freundin beruhigen, dann habe er einem Hai «volle Kanone in die Fresse getreten». Und was hatte Dieter Bohlen davon: einen Krampf im Bein. Ein Urlaubsbericht.

Bei einem Auftritt in der ZDF-Talkshow «Johannes B. Kerner» hat Dieter Bohlen ausführlichst von Urlaubserlebnissen berichtet. Und diesmal war die Wortwahl fast gar nicht «menschenverachtend».

Immerhin sei ihm bewusst gewesen, dass Menschen nicht zum Speiseplan der Riff-Haie gehören, doch auf einem Tauchausflug beim Urlaub auf den Malediven musste Dieter Bohlen sich trotzdem gegen einen dieser Gattung wehren.

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Wie er bei einem Auftritt in der ZDF-Talkshow «Johannes B. Kerner» anschaulich berichtete, sei er mit seiner Freundin beim Schnorcheln gewesen. «Jedes Mal, wenn da ein Manta ankam oder wer weiß was, hatte ich sie hinten immer auf Huckepack, weil sie Angst hatte», sagte Bohlen. «Vorne schwammen immer die Riff-Haie, und da hatte sie auch Angst vor.»

Er habe sie damit beruhigt, dass Menschen nach Angaben von Tauchlehrern nicht zur Nahrungskette der etwa zwei Meter langen Riff-Haie gehören. Aber dann: «Ich gucke irgendwie so nach 15 Metern runter, und da kommt ein Hai wie bekloppt auf mich zu. Wirklich Vollangriff», erzählte Bohlen.

Volle Kanone in die Fresse

«Und ich habe ausgeholt und volle Kanone mit aller Kraft in die Fresse getreten. Beckham hätte auf den Stoß, glaube ich, höchstwahrscheinlich 20 Millionen Euro gekriegt.» Er habe den Hai getroffen, «aber durch diesen Rückschlag ist mir die Taucherbrille weg», sagte Bohlen. Er habe auch noch einen Krampf im Bein bekommen und Meerwasser verschluckt.

Der Hai sei trotzdem erneut in seine Richtung gekommen. «Und da habe ich eben zu Carina gesagt: Weg, weg, weg, weg. Und dann hat sie sich hier noch das Bein aufgerissen, und wir sind dann direkt raus.» Bis dahin habe er noch nie erlebt, «dass irgendwie so ein Fisch unter Wasser so aggro geworden ist».

«Nicht mal die scheiß Haie gucken»

Noch am Tag vor dem Hai-Angriff sei er getaucht. «Da ist ein Meter rechts, aber in der flacheren Seite, so ein Hai an mir vorbei und mich keines Blickes gewürdigt», berichtete der 52-Jährige und fügte hinzu: «Ja, da leidet man schon, wenn noch nicht mal die scheiß Haie gucken.»

Doch das Leiden ging noch weiter. Bohlen hatte sich nach eigenen Worten mit einer Erkältung bei seinem kleinen Sohn angesteckt. Er sei getaucht, um auszuprobieren, ob ein Druckausgleich möglich wäre. «Am nächsten Morgen bin ich dann eben aufgewacht und war echt taub. Im Ernst. Du hörst nichts», sagte er. «Ich habe auch schon ein bisschen Panik gekriegt.» Er habe einen Arzt aufgesucht. «Dieser Inder hatte mir gesagt, so nach zwei, drei Tagen macht das so blubb, blubb, blubb, blubb. Da hatte ich schon kurz überlegt, ob ich Verona anrufe, weil die kennt sich da ja aus. Aber ich konnte ja nichts hören.» (nz)

 
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