Bohlen tritt Hai «in die Fresse»
Immerhin sei ihm bewusst gewesen, dass Menschen nicht zum Speiseplan der Riff-Haie gehören, doch auf einem Tauchausflug beim Urlaub auf den Malediven musste Dieter Bohlen sich trotzdem gegen einen dieser Gattung wehren.
Er habe sie damit beruhigt, dass Menschen nach Angaben von Tauchlehrern nicht zur Nahrungskette der etwa zwei Meter langen Riff-Haie gehören. Aber dann: «Ich gucke irgendwie so nach 15 Metern runter, und da kommt ein Hai wie bekloppt auf mich zu. Wirklich Vollangriff», erzählte Bohlen.
Der Hai sei trotzdem erneut in seine Richtung gekommen. «Und da habe ich eben zu Carina gesagt: Weg, weg, weg, weg. Und dann hat sie sich hier noch das Bein aufgerissen, und wir sind dann direkt raus.» Bis dahin habe er noch nie erlebt, «dass irgendwie so ein Fisch unter Wasser so aggro geworden ist».
Doch das Leiden ging noch weiter. Bohlen hatte sich nach eigenen Worten mit einer Erkältung bei seinem kleinen Sohn angesteckt. Er sei getaucht, um auszuprobieren, ob ein Druckausgleich möglich wäre. «Am nächsten Morgen bin ich dann eben aufgewacht und war echt taub. Im Ernst. Du hörst nichts», sagte er. «Ich habe auch schon ein bisschen Panik gekriegt.» Er habe einen Arzt aufgesucht. «Dieser Inder hatte mir gesagt, so nach zwei, drei Tagen macht das so blubb, blubb, blubb, blubb. Da hatte ich schon kurz überlegt, ob ich Verona anrufe, weil die kennt sich da ja aus. Aber ich konnte ja nichts hören.» (nz)

