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Presse schützt Prinzenfreundin

09. Jan 2007 21:11
Middleton
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Die britische Presse übt sich in Enthaltsamkeit: Mehrere Blätter wollen künftig keine Paparazzi-Fotos von Prinz Williams Freundin Kate Middleton veröffentlichen. Für Bikini-Bilder gibt es trotzdem Traumhonorare.

Das britische Boulevardblatt «The Sun» will keine Fotos von Prinz Williams Freundin Kate Middleton mehr zeigen. Auch andere große Blätter, die im Medienkonzern News International erscheinen, wollen die freiwillige Selbstbeschränkung eingehen, wie der Konzern am Dienstag in London mitteilte. Dazu gehören die «Times», die «Sunday Times» sowie das sonntägliche Boulevardblatt «News Of The World».

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Damit beenden die Blätter auch eine gewaltige Preistreiberei: Middleton, die am Dienstag ihren 25. Geburtstag feierte, sieht sich seit einigen Wochen einer regelrechten Hatz durch Fotografen ausgesetzt. Grund dafür sind Spekulationen über eine bevorstehende Verlobung mit dem 24 Jahre alten Thronfolger.

Für exklusive Bikini-Fotos von Middleton bieten britische Boulevardzeitungen Fotografen laut Medienberichten Riesensummen. Sollte es einem Paparazzi gelingen, sie so oder in ähnlich freizügiger Pose abzulichten, könne er mit Angeboten von umgerechnet rund 37.000 Euro für das Bild rechnen, berichtete die «Times» am Dienstag. Noch mehr Geld sei zu verdienen, wenn auf so einem Foto auch Prinz William zu sehen sei.

Strafzettel- Story

Allein schon mit einem brauchbaren Schnappschuss, der die Prinzenfreundinin beispielsweise beim normalen Gehen auf dem Bürgersteig zeige, seien derzeit bei Boulevardzeitungen zwischen umgerechnet 370 und 1120 Euro zu verdienen.

Für etwas originellere Fotos würden die Blätter mehr als 1500 Euro hinlegen, fand die «Times» heraus. Begehrt seien vor allem Bilder, die mit einer Story verbunden sind. So war Middleton in der vergangenen Woche von Paparazzi fotografiert worden, als sie gerade einen Strafzettel wegen Falschparkens erhielt.

Ein Sprecher von Prinz William begrüßte die Foto-Entscheidung von News International, das dem Medienunternehmer Rupert Murdoch gehört. «Der Prinz will mehr als alles andere, dass die Paparazzi damit aufhören, sie zu belästigen.» (nz/dpa)

 
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