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Weitere Untersuchung über Dianas Tod

08. Jan 2007 15:45
1997 verunglückt: Prinzessin Diana
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In diesem Jahr ist der tödliche Unfall von Lady Di zehn Jahre her. Die Untersuchungen sind noch immer nicht abgeschlossen. Nach den polizeilichen Untersuchungen kommen nun die gerichtlichen. Zur Sorge der Prinzen.

Fast zehn Jahre nach dem Unfalltod der britischen Prinzessin Diana und ihres Freundes Dodi Fayed geht das juristische Nachspiel in eine weitere Runde. In London begann am Montag die lang erwartete gerichtliche Untersuchung der Vorfälle in Paris kurz nach Mitternacht am 31. August 1997.

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Angesetzt waren zunächst zwei Tage vorläufiger Anhörungen, um vor allem Verfahrensfragen zu klären. Zum Auftakt wurde ein Appell von Dianas Söhnen William und Harry verlesen, die um einen schnellen Abschluss der Untersuchungen baten. Das Verfahren solle fair, transparent, öffentlich nachvollziehbar sein und zügig vorangehen, hieß es in einem Schreiben der Prinzen, das von ihrem Privatsekretär Jamie Lowther-Pinkerton verlesen wurde.

Öffentlich zugänglich

Die Vorsitzende Richterin, Oberhausmitglied Baronin Elizabeth Butler-Sloss, traf umgehend die Entscheidung, dass die Öffentlichkeit zu allen Sitzungen Zugang haben werde. Ferner beschloss sie, die Todesumstände von Diana und Al Fayed gemeinsam und nicht separat überprüfen zu lassen.

Mit der vollen Aufnahme der Untersuchung wird erst im Laufe dieses Jahres gerechnet. Nach britischem Recht konnte damit erst jetzt begonnen werden, weil zunächst die Ermittlungen in Frankreich abgeschlossen werden mussten. Dies war Ende 2003 der Fall. Die gerichtlichen Untersuchungen in Großbritannien wurden formell am 6. Januar 2004 eingeleitet, dann aber wieder auf Eis gelegt, um der Polizei Gelegenheit zum Abschluss ihrer eigenen Ermittlungen zu geben.

Mordkomplott ausgeschlossen

Nach deren Bericht vom 14. Dezember 2006 wurden Diana und ihr Freund Opfer eines tragischen Unfalls, ein Mordkomplott wurde ausgeschlossen. Es gebe keinen Grund, eine Verwicklung der königlichen Familie in das Unglück zu vermuten, hieß es. Auch sei die geschiedene Frau von Thronfolger Prinz Charles entgegen einschlägigen Spekulationen nicht schwanger gewesen.

Al Fayeds Vater, Kaufhausbesitzer Mohammed al Fayed, hat die Unfallthese wiederholt angefochten und den Behörden Vertuschung vorgeworfen. Dabei ist es allerdings nicht Zweck des Verfahrens, Schuldige zu finden oder Personen zu belasten.

Positives Andenken bewahren

Das Ergebnis der Untersuchung könnte aber gegebenenfalls ein Gerichtsverfahren gegen etwaige Tatverdächtige nach sich ziehen. Dianas früherer Privatsekretär Patrick Jephson äußerte in einem BBC-Interview die Hoffnung, dass bei der Untersuchung sämtliche Verschwörungstheorien widerlegt würden. Erst dann werde es möglich sein, der Prinzessin ein positives Andenken zu bewahren, wie ihre Söhne William und Harry dies wünschten. (nz)

 
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