29.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Lily Allen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Gerade hat Lily Allen Paris-Hilton-Fans wüst beschimpft. Dass ihr Hund gestohlen wurde, hat aber wohl einen anderen Grund.
Dass ihr Bullterrier Maggie May gestohlen wurde, hat es nur in die europäische Presse geschafft. Doch dass Lily Allen sich über Paris Hilton aufregt, das war auch die US-Presse eine Meldung wert.
Die vorlaute wie geniale britische Nachwuchsmusikerin hat laut der Onlineausgabe des «San Francisco Chronicle» gesagt, dass Menschen, die das Debütalbum der Hotelerbin kaufen, erschossen werden sollten. Sie verstehe nicht, wie man Hilton zu einer Karriere als Sängerin ermutigen konnte.
«Vor fünf Jahren wäre Paris Hiltons Album auch bei uns [in Großbritannien] erfolgreich gewesen, weil es so was wie das Internet noch nicht gab. Wir hatten keine Bands wie mich und die Arctic Monkeys.»
Jetzt würden die Leute aber «kapieren, was Paris ist und denken 'Hau ab! Paris Hiltons Album lief hier richtig schlecht. Es ist so langweilig und jämmerlich, so was sollte es nicht geben. Es sind die Scheiß-Plattenlabels, die so was unter Vertrag nehmen, und du denkst dir 'Warum macht ihr das? Warum ruiniert ihr euren eigenen Job? Das ist nur Faulheit. Leute, die so billige Musik kaufen, sollten umgebracht werden.»
Vom Rücksitz geklautWeniger unterhaltsam als das Show-Geprolle ist dagegen die Geschichte, dass Unbekannte den Hund von Allen gestohlen haben. Der acht Monate alte Bullterrier war aus dem Van eines Freundes geraubt worden, in dem noch zwei andere Hunde saßen. Die wurden allerdings nicht angerührt, berichtet der «Evening Standard». Allen hatte das Tier bei Freunden gelassen, als sie für die Feiertage nach Jamaica gefahren war.
Die «Smile»-Sängerin hat nun sogar eine Belohnung ausgesetzt. Es sei wichtig, den Hund schnell zu finden, weil er am Magen operiert werden muss. Familie und Freunde haben Flyer verteilt. Die Polizei geht davon aus, das der Hund gestohlen wurde, um ihn wieder zu verkaufen. (nz)