Keine Therapie für Bohlen
Am 11. Dezember war der Musikproduzent in seiner Villa in Tötensen überfallen und wie seine Freundin, die Haushälterin und der Gärtner gefesselt worden. Die Täter entkamen mit rund 60.000 Euro. Das Paar war ins Hotel gezogen, doch ist nun auf das Anwesen zurückgekehrt.
Allerdings wolle er die Villa auf keinen Fall aufgeben: «Ich werde nie mehr im Leben woanders wohnen. Hier habe ich vor 18 Jahren die Buchsbäume mit eigenen Händen gepflanzt und die kleinen Rhododendren, die jetzt vier Meter hoch sind. Im Teich sind meine Kinder geschwommen. Das ganze Haus ist voller Erinnerungen und Gefühle. Der Park erinnert mich an die Spaziergänge mit meinen Eltern.»
Aber die anderen sollen verjagt werden, und deshalb hat der 52-Jährige seine Sicherheitsfirma beauftragt, zusätzliche Überwachungskameras und Alarmsysteme einzu bauen. «Da kommt jetzt keiner mehr rein.»
Wegen des Schocks professionelle Hilfe zu suchen, lehnt Bohlen ab: «Carina muss entscheiden, ob sie vielleicht therapeutische Hilfe in Anspruch nimmt. Für mich ist das nichts. Man würde immer wieder darüber reden. Nee, das will ich nicht.» (nz)

