netzeitung.deKeine Therapie für Bohlen

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Dieter Bohlen (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Dieter Bohlen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nach dem Überfall ist Dieter Bohlen in seine Villa nahe Hamburg zurückgekehrt. Doch wohl fühlten er und seine Freundin sich nicht, sagt er.

«Uns beiden steckt die Sache noch immer tief in den Knochen, besonders Carina», zitiert «Bild» Dieter Bohlen. «Es hat sie viel Kraft gekostet, überhaupt wieder in dem Haus zu schlafen.»

Am 11. Dezember war der Musikproduzent in seiner Villa in Tötensen überfallen und wie seine Freundin, die Haushälterin und der Gärtner gefesselt worden. Die Täter entkamen mit rund 60.000 Euro. Das Paar war ins Hotel gezogen, doch ist nun auf das Anwesen zurückgekehrt.

Er sei vorsichtiger geworden, misstrauischer, so Bohlen weiter. «Wenn ich irgendein Knacken oder andere Geräusche höre, schrecke ich gleich auf. Wenn ich unter Leuten bin, ertappe ich mich dabei, dass ich mich umgucke, wer denn da so ist.»

Allerdings wolle er die Villa auf keinen Fall aufgeben: «Ich werde nie mehr im Leben woanders wohnen. Hier habe ich vor 18 Jahren die Buchsbäume mit eigenen Händen gepflanzt und die kleinen Rhododendren, die jetzt vier Meter hoch sind. Im Teich sind meine Kinder geschwommen. Das ganze Haus ist voller Erinnerungen und Gefühle. Der Park erinnert mich an die Spaziergänge mit meinen Eltern.»

«Nichts für mich»
Durch so einen Überfall lasse er sich «nicht vertreiben wie einen Hund, den man einfach wegjagt.»

Aber die anderen sollen verjagt werden, und deshalb hat der 52-Jährige seine Sicherheitsfirma beauftragt, zusätzliche Überwachungskameras und Alarmsysteme einzu bauen. «Da kommt jetzt keiner mehr rein.»

Wegen des Schocks professionelle Hilfe zu suchen, lehnt Bohlen ab: «Carina muss entscheiden, ob sie vielleicht therapeutische Hilfe in Anspruch nimmt. Für mich ist das nichts. Man würde immer wieder darüber reden. Nee, das will ich nicht.» (nz)