netzeitung.deCrowe kritisiert US-Rechtssystem

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Russell Crowe (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Russell Crowe
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Ginge es nach Russell Crowe, müssten für ihn eigene Gesetze gelten. Der Schauspieler sieht sich als Opfer der US-Rechtsprechung.

Weil er nicht ungestraft einen Hotelangestellten angreifen durfte, regt sich Hollywoodstar Russell Crowe über das amerikanische Rechtssystem auf. In Australien sei das anders.

Der «Gladiator»-Schauspieler hatte im vergangenen Jahr einen Angestellten eines New Yorker Hotels mit einem Telefon geschlagen, weil eine Verbindung in seine Heimat Australien nicht zustande kam. Daraufhin war er angeklagt worden.

In der US-Talkshow «60 Minutes» hat Crowe den Vorfall nun heruntergespielt und behauptet, Opfer von Rechtsmissbrauch geworden zu sein. Dabei war der Schauspieler damals einer Verurteilung entgangen. Nach einer außergerichtlichen Einigung hatte es einen bedingten Freispruch gegeben.

In Australien hätte man die Sache nicht so ernst genommen, sagte Crowe. «Wo ich herkomme, wäre eine Konfrontation wie diese mit einem Handschlag und einer Entschuldigung aus der Welt geschafft worden. So schlicht und einfach. Das US-Rechtssystem stehe offen für Missbrauch. (nz)