netzeitung.deMoshammers Daisy ist tot

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Daisy (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Daisy
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Als Rudolf Moshammer ermordet wurde, gelangte Daisy für kurze Zeit in die Oberliga der deutschen Prominenz. Nun ist der Hund gestorben - und hörte zuletzt die Stimme seines Herrchens.

Daisy war wohl einer der wenigen deutschen Hunde mit Autogrammkarte. Am Dienstagmorgen ist der Yorkshire-Terrier des im Januar 2005 ermordeten Rudolph Moshammer gestorben. 13 Jahre alt war das berühmte Haustier.

Wie «Bild» berichtet, ging es Daisy bereits am vergangenen Donnerstag schlecht. Sie wurde in der Münchner Tierklinik Oberhaching behandelt. Moshammers ehemaliger Chauffeur Andreas Kaplan kümmerte sich nach Moshammers Tod um den Hund.

Daisy hatte Atemprobleme, und trotz Bemühen der Ärzte war ihr nicht mehr zu helfen, so der Bericht weiter. Kaplan nahm das Tier mit nach Hause. Dort soll er Daisy eine von Moshammer besprochene CD vorgespielt haben, «Bekenntnisse einer Hundedame».

Drei Betreuer
Der Medienrummel um den Mord an dem exzentrischen Modedesigner hatte sich damals auch auf den Hund übertragen. Drei Menschen hatten sich zwischenzeitlich um Daisy gekümmert: der Chauffeur, ein Bodyguard und eine Pressebetreuerin.

1994 war die damals 13 Wochen alte Hündin in Moshammers Grünwalder Villa eingezogen. Eigentlich hatte Moshammer verfügt, dass der Hund weiterhin dort wohnt, doch hatte Kaplan nicht in dem Haus leben wollen, in dem sein Arbeitgeber ermordet wurde. Da sei er mit Daisy einer Meinung, sagt er damals. (nz)