29.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Eva Herman
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Abrechnung mit dem Feminismus habe ihr viel Kritik, aber auch positives Feedback eingebracht, so Eva Herman. Sie wolle das Thema weiter «offensiv» bearbeiten.
«Überwältigende Zustimmung» hat Ex-»Tagesschau»-Sprecherin Eva Herman nach ihrer Kritik am Feminismus bekommen. Tenor der «hunderten» von positiven Reaktionen via Brief und E-Mail sei gewesen: «Endlich traut sich mal jemand, das zu sagen, was viele denken», so die Autorin, deren Buch das »Eva Prinzip« demnächst erscheint. Zuvor hatte sie ihre Kernthesen in einem Text für das Magazin »Cicero« formuliert. Die Reaktionen auf diesen Artikel hätten gezeigt, «wie dringend über dieses Thema geredet werden muss», erklärte Herman nun »Cicero«. Ihre Tätigkeit als Nachrichtensprecherin bei der «Tagesschau» habe sie freiwillig aufgegeben, erklärte Herman.
«Ich stand vor der Entscheidung, mich künftig bei solchen Themen zurückzuhalten und ein 'Redeverbot' zu akzeptieren oder aber dieses wichtige Thema weiter offensiv zu bearbeiten. Ich entschied mich für die zweite Variante», wird die TV-Moderatorin in «Cicero» zitiert. Es sei aber durchaus möglich, dass sie in zwei bis drei Jahren wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren werde. (nz)