netzeitung.deMadonna will Atommüll mit Wasser reinigen

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Madonna (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Madonna
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Kabbalah-Jüngerin Madonna hat nun auch eine Lösung für die Altlasten der Kernenergie. Damit wandte sie sich direkt an Großbritanniens Premierminister Tony Blair.

Nicht nur die Flutopfer von New Orleans, auch die britischen Restmüll-Anlagen könnten bald von einer segensreichen Erfindung der Glaubensgemeinschaft Kabbalah profitieren - glaubt jedenfalls Sängerin und Kabbalah-Jüngerin Madonna. Die 48-Jährige vertritt angeblich die kühne These, dass gesegnetes Kabbalah-Wasser magische Heilungskräfte besitzt und sogar radioaktive Strahlung neutralisieren kann.
Sorry, keine Studie darüber...
Wie die «Sunday Times» berichtet, habe sich die in Großbritannien residierende US-Künstlerin schriftlich an den britischen Premierminister Tony Blair, das Handelsministerium und die Betreibergesellschaft der britischen Kernreaktoren gewandt. Von letzterer, der BNFL, sei bereits eine abschlägige Antwort gekommen.

Man habe die These, die laut Madonna und ihrem Ehemann Guy Ritchie bei Tests in Russland aufgestellt worden sei, leider nicht wissenschaftlich untermauern können. Die britische Regierung wollte den Zeitungsbericht hingegen nicht kommentieren.

Das Kabbalah-Wasser wird unter anderem in dem von Philip Berg gegründeten Kabbalah-Center in Los Angeles vertrieben. Zuletzt sollten die magischen Kräfte der teuren Flüssigkeit (laut US-Medienberichten bis zu acht Dollar pro Flasche) auch den Opfern der Flutkatastrophen in New Orleans und Indonesien zugute kommen. (nz)