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Robbie wollte nur reden

10. Aug 2006 07:31
Robbie Williams
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Egal welche Stadt Robbie Williams auf seiner derzeitigen Tour durchquert, kurz darauf finden sich Frauen, die bereitwillig vom Besuch in seiner Suite erzählen.

Ein deutscher Popstar hat einmal gesagt, wenn ein Mädchen mit ihm aufs Hotelzimmer komme und dann keinen Sex wolle, habe er zwar kein Problem damit, aber dann solle sie wieder gehen. Robbie Williams sieht das laut seiner neuesten Eroberung angeblich anders.

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Und mit dieser Offenbarung hat es eine 25-jährige Schlagersängerin gleich zwei Mal hintereinander in die «Bild»-Zeitung geschafft.

Tag eins, als alle noch dachten, dass Williams tatsächlich alles beglückt, was er mit zu sich nimmt, bestand aus einer kleinen Fotostory, aufgenommen in einer Düsseldorfer Hotellobby. Eine hübsche junge Frau im Minirock steht an einem Tisch, Williams geht vorbei, beäugt sie, spricht sie an, sie lachen. Abgang Williams, Auftritt Assistent, der der Frau angeblich ins Ohr flüstert, welchen Fahrstuhl sie denn nun nehmen muss, um in die Suite des Superstars zu gelangen. Abgang Frau.

Drei Stunden später: Anders als die Friseuse aus Sachsen, die Williams in Berlin klar gemacht haben soll, muss sie ihre Unterhosen nicht einrahmen, weil der Popstar sie ihr ausgezogen hat. Denn: Es sei gar nichts passiert, der Sänger habe nur reden wollen.

Norwegisches Mineralwasser

Das ist offensichtlich so schockierend, dass der Fotoserie ein großes Interview mit noch größerem Foto folgte. Hier darf die Schlagersängerin berichten, was sie in der Präsidentensuite so alles mit Williams erlebt habe.

«Er war sehr charmant, zuvorkommend und rücksichtsvoll. Er hat mir Wasser und einen Drink angeboten und mich gefragt, ob ich etwas essen möchte.» Er selbst habe übrigens norwegisches Mineralwasser getrunken, weil er das deutsche nicht vertrage. Aha.

Aufmerksamer Zuhörer
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Doch auch ohne Alkohol habe Williams schließlich weit aufgemacht. «Er hat mir erzählt, dass seine Eltern geschieden sind, das Verhältnis zu seiner Mutter aber besser sei», so die Frau. «Er war überrascht, dass meine Eltern noch verheiratet sind. Er war sehr interessiert, stellte mir eine Frage nach der anderen.»

Schlampig und nervös

Und noch etwas habe sie beobachtet: Williams sei nicht nur nervös gewesen «wie ein kleiner Junge», es war auch ziemlich schlampig bei ihm, «wie eine unaufgeräumte WG. Auf dem Tisch lagen zehn volle Zigarettenpäckchen. Auf dem Boden türmten sich DVDs, unter dem Tisch ein Berg von Badeschlappen und Turnschuhen.»

Immerhin: Ihre Handynummer habe sie ihm dann noch gegeben, bevor der Bodyguard kam und sie zu ihrem Auto brachte, das in der Tiefgarage des Hotels stand.

Schokoriegel nach der Dusche

Muss man sich nun Sorgen um den Popstar mit dem Riesen-Ego machen? Hm, schwer zu sagen, aber nicht abwegig. Aufmerksamen «Bild»-Lesern dürfte bereits bei der Berichterstattung über die besagte Friseuse aufgefallen sein, dass Williams offenbar nicht nur die Lust an Drugs und Rock'n'Roll, sondern auch am Sex ein bisschen verloren hat.

Das Mädchen hatte damals berichtet, dass es nur ein Mal mit dem Star geschlafen habe. Nach einer gemeinsamen Dusche sei Williams müde gewesen. Sie habe noch einen Schokoriegel bekommen und musste dann gehen. (nz)

 
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