14.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Naomi Campbell
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Naomi Campbell dürfte in Zukunft Probleme haben, Personal zu finden. Schon wieder ist das Supermodel von einer ehemaligen Angestellten verklagt worden.
Der Fall erinnert stark an die drei vorherigen: Amanda Brack, frühere Assistentin von Supermodel Naomi Campbell hat am Donnerstag dieser Woche in Manhattan Klage gegen ihre ehemalige Arbeitgeberin eingereicht.
Brack soll von Campbell in mindestens vier Fällen tätlich angegriffen worden sein, berichtet der Nachrichtensender «CNN» auf seiner Website. Einmal habe ihr das Model ihren Blackberry und mehrfach ins Gesicht geschlagen und gegen eine Wand geworfen, weil eines von Campbells Gepäckstücken auf dem Weg nach Brasilien verloren gegangen war. Bei einer zweiten Gelegenheit habe sie ihr ein Handy ins Gesicht geworfen und einmal habe sie der Assistentin einen Pullover vom Leib gerissen und sie beschuldigt, ihn gestohlen zu haben.
Brack beschuldigt ihre Ex-Chefin auch der Freiheitsberaubung, wegen eines Vorfalls, der sich in Marokko ereignet haben soll. Die Assistentin soll vergessen haben, ein Kleidungsstück des Models einzupacken. Campbell, so Brack, habe sie daraufhin ohne Geld und mit unbezahlter Hotelrechnung zurückgelassen nicht ohne ihr vorher noch den Pass abgenommen und in den Hotelpool geworfen zu haben.
Anzeigen von Angestellten gehören für Naomi Campbell fast schon zum Alltag: Derzeit sind noch die Klagen zweier weiterer Frauen gegen sie anhängig, die sie ebenfalls beschuldigen, handgreiflich geworden zu sein. Schon im Jahr 2000 hatte sich das Model in einem vierten Fall schuldig bekannt. (nz)