12.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Sabine Christiansen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Moderatorin Sabine Christiansen kompensiert ihre Arbeitsbelastung mit dem Ansehen von Hollywoodfilmen im Flugzeug. Außerdem gibt es eine ARD-Sendung, die sie sich nach neun Jahren endlich mal wieder ansehen möchte.
Sabine Christiansen gibt sich unbeeindruckt von Kritikern, die das Ende ihrer ARD-Talkshow im Sommer nächsten Jahres begrüßen. «Wer in der Politik die Nase rausstreckt, muss damit rechnen, dass der Wind härter weht. Aber wir Schleswig-Holsteiner sind sturmerprobt», sagte die 48-Jährige der Zeitschrift «TV Digital». «So leicht lasse ich mich nicht umpusten.»
Christiansen sagte über ihre Zukunft: «CNBC und ich sind uns bereits einig, mit verstärktem Engagement ins neue Jahr zu gehen. Dazu stehen viele spannende Themen auf der Agenda.» Sie moderiert die weltweit verbreitete Sendung «Global Players». «Ich muss aufwendigere Vorarbeit leisten als bei der deutschen Produktion», erklärte die Moderatorin.
Zeit ohne Telefon«Zwar hatte ich auch dort im Vergleich zu anderen deutschen Sendungen sehr viel ausländische Gäste, aber internationale Debatten erfordern ein intensiveres Einfinden in die jeweiligen Kulturen des Kommunizierens.» Trotz der vielen Arbeit bleibe ihr noch Zeit zum Entspannen: «Im Flieger wird erst drei Stunden gearbeitet, dann bis zur Landung durchgeschlafen.» Auf dem Rückflug schaue ich sogar mal einen Hollywoodfilm oder es bleibt Muße und Zeit für Bücher. Ich genieße die Zeit, in der das Telefon keine Chance hat.»
Auf ihrem Handy hat Sabine Christiansen als Klingelton die Titelmelodie von «Sex and the City» programmiert. «Ein bisschen Augenzwinkern muss auch erlaubt sein», sagte die Moderatorin. Künftig will sie häufiger den «Tatort» schauen, der direkt vor ihrer Sendung läuft. «Das ist eine Sendung, die ich seit neun Jahren nicht gesehen habe.» (nz)