07.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Talkmasterin Bettina Böttinger
Foto: WDR/B. Fürst-Fastré
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Laut der TV-Moderatorin hat die neue Fernsehserie um lesbische Liebe Kultpotential. Die schönen Frauen sorgen laut Böttinger für mehr Akzeptanz von Homosexualität.
Hübsche und selbstbewusste Lesben im Fernsehen hält Bettina Böttinger für eine gute Sache: Nach Ansicht von WDR-Talkmasterin trägt die neue US-Serie «The L Word», die sich um lesbische Liebe dreht, und vergangene Woche in Deutschland angelaufen ist, «durchaus zu Normalisierung und Akzeptanz» von homosexuellen Frauen bei.
Dabei ist ihr wichtig, dass die Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen: «Es handelt sich ja nicht um Frauen, die sich ins Schicksal fügen, sondern um Frauen, die wissen, was sie wollen», sagte die 49-Jährige der Illustrierten «Bunte». Die Serie habe «absolut» die Aussicht, Kult zu werden.
Natürlich sei ihr klar, dass es sich «The L Word» um ein Hochglanzprodukt handelt. «Ist mir aber dann lieber als eine L-Serie, wo Frauen, von Hässlichkeit gezeichnet, in schlechten Verhältnissen leben», so Böttinger. Die 48-Jährige wurde 1996 von Entertainer Harald Schmidt als lesbisch geoutet.(nz)