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Bushido (Foto: PR<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bushido
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Der Berliner Rapper Bushido gilt der Öffentlichkeit hauptsächlich als willkommener Bösewicht. Nun hat er sein Image mal ganz anders genutzt.

Zwar rappt er Sätze wie «Wer braucht Latein, Chemie oder Mathematik/ Gib mir ne Mpc und ich mach dir nen Beat» oder auch «Scheiß auf die Schule/ Ich muss jetzt ans Mic», doch hat sich der Berliner Rapper Bushido im Rahmen der Diskussionen um die außer Kontrolle geratene Rütli-Schule nun ausgerechnet für die Schule ausgesprochen.

Als Repräsentant der «Bravo»-Aktion «Schau nicht weg» besuchte der 27-Jährige, der selbst das Gymnasium abgebrochen hat, die Theodor-Plievier- Oberschule im Wedding und diskutierte mit Schülern: «Egal ob ihr Musiker, Fußballer oder Döner-Verkäufer werden wollt - macht die Schule zu Ende», zitiert «Bild» die unerwarteten Worte des Rappers. «Geht respektvoll miteinander um, ohne Gewalt.» Und dann ging er auf das ein, wovon er immer wieder singt: «Lasst euch nicht einreden, dass ihr nichts taugt. Aber haltet euch an die Regeln in Deutschland.»

Bushido ist mit mehreren Alben auf dem Index vertreten und wird wegen seiner heftigen Ausdrucksweise gerne in Talkshows eingeladen, wo er vom Leben im Hinterhof von Berlin berichtet. Während viele den ehemaligen Aggro-Berlin-Rapper für genauso jugendgefährdend wie Ego-Shooter-Spiele halten, nennen ihn andere verwundert einen «angenehmen und gebildeten Gesprächspartner» («Die Zeit»). (nz)