netzeitung.deBruce Darnell: Top dank «Topmodels»

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Er ist der heimliche Star von «Germany's next Topmodel»: Model-Coach Bruce Darnell. Nun könnte der Choreograph mit dem unvergleichlichen Gang sogar eine eigene Show bekommen.

Die Aufregung um das angebliche Über- oder Untergewicht der Nachwuchsmodels ist abgeklungen, und am kommenden Mittwoch wird «Germany's Next Topmodel» denn auch endlich offiziell gekürt. Der heimliche Sieger der Show allerdings stets schon jetzt fest: Model-Coach Bruce Darnell, der mit stahlhartem Charme, seinem unvergleichen «Denglish»-Akzent und einem wirklich hochprofessionellen Laufsteg-Sil die Herzen von Fans und Feinden der Reality-Show gleichermaßen erobert hat. Einen «Bruce Darnell, der best von der world!»-Fanclub gibt es bereits im Web, und bei Stefan Raabs «TV Total»-Show ist der US-Amerikaner ohnehin schon Stammgast.
Darnell goes TV
Der 48-jährige Choreograph - der angeblich mehr weint als die erste Reihe eines Boy-Group-Konzerts - könnte den ProSieben-Zuschauern nun auch nach dem Ende der ersten Staffel von «Germany's next Topmodel» erhalten bleiben.
Im Interview mit dem «Spiegel» erklärt das einstige Männermodel (unter anderem lief Darnell für Kenzo, Issey Miyake und Calvin Klein): «ProSieben überlegt, etwas mit mir zu machen. Aber im Moment gibt es noch kein Konzept.»

Dem gebürtigen US-Amerikaner liegt nach eigenen Angaben dabei besonders die Ausbildung junger Frauen am Herzen - die sollten, so Darnell zum «Spiegel», lieber nicht zu früh Kinder bekommen. Er selbst kann immerhin ein fünf Semester langes Studium der Soziologie vorweisen, verrät Darnell auf seiner offiziellen Website. Dort findet sich auch die überraschende Info, dass der Mode- und Stylingberater sechs Jahre bei der US-Army als Fallschirmspringer diente. Sein Credo: «Nur durch härteste Disziplin schafft man es ganz nach oben» ließ ihn allerdings bei der diesjährigen «Wok-WM» von Stefan Raab im Stich: Da schlitterte Darnell leider als Letzter durchs Ziel. (nz)