23. Mrz 2006 16:57
Ex-Schauspielerin Brigitte Bardot kämpft erneut gegen die Robbenjagd. Neben einem «Gerichtshof für Tiere» soll eine Plakatkampagne schockieren.
Ein Treffen zwischen den Parteien lehnten der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper und die Fischereiminister Loyola Hearn ab. Hearn erklärte, dass die Seehundpopulation gesund und auf fast sechs Millionen Tiere gestiegen sei. Daher habe man sich dieses Jahr auch entschieden, 5000 Jungtiere mehr als im vergangenen Jahr zur Jagd freizugeben.Auf einer Pressekonferenz argumentierte die Französin nun: «Es ist unglaublich, dass so schreckliche Dinge immer noch in einem Land wie Kanada passieren, einem Land, das man kaum als unentwickelt bezeichnen kann. Wir leben nicht mehr in Höhlen.» Die Ex-Schauspielerin ist nicht die einzige Tierschutz-Aktivistin, die den Kanadiern Probleme macht: Erst vor zwei Wochen reisten Paul McCartney und Ehefrau Heather Mills an, um im Golf von St. Lawrence mit Robben zu posieren. (nz)