netzeitung.de«Superstars»: Sieger Tobias ist fassungslos

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Erst gar nichts, dann ein Freudenschrei: Tobias Regner nach dem Finale (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Erst gar nichts, dann ein Freudenschrei: Tobias Regner nach dem Finale
Foto: AP
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Ein Kopf-an-Kopf-Rennen hatte sich abgezeichnet, und genau so ist es gekommen. «Rocker» Tobias konnte im Finale von «Deutschland sucht den Superstar» den Kontrahenten Mike Leon knapp auf Distanz halten.

Erst sagte er Minuten lang gar nichts, dann erst kam der erlöste Freudenschrei: Tobias Regner hatte am Samstagabend sichtlich Probleme damit, zu begreifen, dass er der Sieger der aktuellen Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» ist.

Schon vor dem Finale hatte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Verbliebenen angedeutet: Auf der einen Seite Mike Leon Grosch, mit hoch emotionaler angerauhter Stimme, auf der anderen der sensible, rockige Regner. Auch die Zuschauer, die mit ihrem Voting den Sieger zu küren hatten, teilten sich in zwei fast gleich große Lager: 55 Prozent für Gewinner Regner, 45 für Grosch.

Warm gesungen hatten sich die beiden Kandidaten mit einer Art «Best of» der acht voran gegangenen Motto-Shows: Regner brillierte mit U2s «Beautiful Day» und dem Prince-Klassiker «Purple Rain», während Grosch mit Robbie Williams' «Angels» und «Love's Divine» von Seal eher an die Gefühle appellierte. Die Entscheidung bestritten beide dann mit neuem, eigenen Material: «I still burn», brachte der «Superstar»-Rockbeauftragte, «Don't let it get you down», war der Song des schließlich Unterlegenen.

Sieg für die Ex-Freundin
Und um Mitternacht herum dann die Entscheidung: «Ich glaub' das nicht», diese Worte formten Regners Lippen immer wieder.

Später, als er sich wieder ein bisschen gefangen hatte, schilderte er «Bild» seine Gefühle im Moment der Entscheidung: «Ich wäre beinahe umgekippt. Ich dachte, haben die jetzt wirklich Deinen Namen gesagt? Bin ich Tobias? Dann ist aller Druck von mir abgefallen, das war eine Befreiung», beschrieb der 23-Jährige Kommunikationsdesigner, der der Zeitung auch gestand, er habe an den «Superstars» vor allem deshalb teilgenommen, um sich von der Trennung von seiner Ex-Freundin abzulenken.

Regner wurde der Sieg bereits am Wochenende mit einem mit 150.000 Euro dotierten Plattenvertrag belohnt, bereits am Freitag wird der Sieger-Song als Single erscheinen. Aber auch Grosch dürfte zu gut gewesen sein, um spurlos in der Versenkung verschwinden. Die Niederlage ertränkte er mit eigens von Freunden von der Tankstelle beschafften Wodka-Redbulls, die auf dem Final-Büffet nicht vorhanden waren. Außerdem hat auch Grosch von den «Superstars» etwas mitgenommen, das ihn über die Niederlage hinweg trösten dürfte: Die neue Freundin Vanessa, die als Kandidatin erst kurz vor dem großen Showdown ausgeschieden war. (nz)