«Schnell abwählen»: Erstes Superstars-Finale
06.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Dieter Bohlen ledert los
Foto: dpa/RTL
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Zehn kamen durch, nun starten die Finalshows des RTL-Castings. Vier der Bewerber seien nicht «Superstar»-tauglich, unkt nun bereits Juror Dieter Bohlen.
«Die größten Hits aller Zeiten» sollen die verbliebenen zehn Finalisten der RTL-Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar (DSDS)» am kommenden Samstag zu Gehör bringen. Fünf Frauen und Männer haben es in die Endrunde geschafft, einer oder eine muss nach der Sendung gehen.
«Eine Zumutung»Wenn es nach Juror Dieter Bohlen geht, dann stehen die Verlieren schon jetzt fest. Via «Bild»-Zeitung verkündet er «Diese 4 können nicht singen!» und wünscht sich gar die schnelle Abwahl durch die Zuschauer. Ganz oben auf seiner Liste: Carolina Escolano, die die Teilnahme an der Sendung schon ihren Job gekostet habe. Das, so Bohlen, täte ihm zwar leid, aber: «Ihr Gesang reicht höchstens fürs Kreuzfahrtschiff!». Ebenfalls schlechte Karten hat der sensible Stephan Darnstaedt, der schon mehrfach auf der Bühne in Tränen ausbrach. «Seine Stimme ist eine Zumutung», grollt der Modern-Talking-Macher. Auch Kandidatin Ann-Maria Zimmermann «kämpfe um jeden Ton», so der «Pop-Titan» der «Bild»-Zeitung.
Und dann wäre da noch der letzte auf der Abschussliste von «Bild» und Bohlen: Gitarrenkünstler Daniel Munoz, laut Bohlen die «Mogelpackung» bei DSDS. «Stimmlich ist da tote Hose», so das vernichtende Urteil des Jurors. Große Hoffnungen, dass die TV-Zuschauer sich seiner Bewertung anschließen, hat der Produzent aber nicht. «Die große Masse der Zuschauer macht bei der Telefon-Abstimmung nicht mit. Deshalb kommen die Sänger weiter, die sich ins Finale geweint und gezittert haben.» (nz)