netzeitung.deKeine zweite Chance für «Superstars»-Opfer

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Sie kamen weiter... (Foto: RTL<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

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Erst war er weiter, dann doch nicht: Sänger Markus Derwall ist schwer frustriert vom «Zirkus» der RTL-Castingshow. Der Sender könnte sich großzügig zeigen - tut es aber nicht. Thema: "Superstars" gesucht Bittere Panne bei den «Superstars» Derwall-Neffe will «Superstar« werden Knast statt Castingshow

Auch zwei Tage nach der ersten Halbfinal-Show bei «Deutschland sucht den Superstar» bewegt die Sendung weiterhin die Gemüter. Ein krasser Fehler von Moderator Marco Schreyl hatte am Mittwochabend zu Tränen und Frustration geführt. Schreyl hatte zunächst Sänger Markus Derwall in die nächste Runde geschickt. Das jedoch wurde sofort vom eigens herbeigeeilten Notar des Senders korrigiert: Nicht Derwall, sondern der wegen der Anspannung nervlich bereits völlig zerrüttete Stephan Darnstaedt habe mehr Stimmen von den Zuschauern erhalten.
«Zirkus» veranstaltet
«Was die mit mir in der Show gemacht haben, ist ein Skandal. Fehler passieren, das ist klar. Aber man hätte nicht live diesen Zirkus veranstalten müssen», so der 24-jährige Derwall zur «Bild»-Zeitung. In der Tat brach in der Sendung völliges Chaos aus, zumal die Regie immer wieder den tränenüberströmten Stephan einblendete.
RTL: Keine Schummelei
Eine Inszenierung sei die hoch emotionale Verwechselung aber nicht gewesen, versucht der Sender nun zu beschwichtigen. Der Skandal, der nun für viel kostenlose Zusatz-PR sorgt, sei «definitiv nicht» gemacht gewesen, so RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger zu «Bild».

Großzügig gegenüber dem Opfer der Verwechselung zeigt er sich aber nicht. Derwall würde nämlich gerne im zweiten Halbfinale der Männer noch einmal antreten. Ein Wunsch, den laut «Bild» immerhin auch Juror Dieter Bohlen unterstützt. Sänger lehnt dies aber im Gespräch mit der Zeitung ab: «Markus ist und bleibt draußen!». (nz)