14. Dez 2005 12:30
Der Streit zwischen dem Komiker Sacha Baron Cohen und der Republik Kasachstan geht weiter. Nun wurde Borats Website geschlossen.
Borat, der die MTV Europe Music Awards moderierte, bestreitet seine Show mit skurrilen Geschichten aus seiner «Heimat» Kasachstan, die er als ein Land betrunkener, rassistischer, sexistischer Stalinisten porträtiert. Auf Drohungen von Seiten der Regierung, juristisch gegen diese Schmähungen vorzugehen, reagierte er nur mit neuen Beleidigungen. Darum ist die Website Borat.kz nun nicht mehr zu erreichen. «Wir haben es getan, damit er Kasachstan nicht mehr unter einer kz-domain beleidigen kann», zitiert die Onlineausgabe des «San Franciso Chronicle» Nurlan Isin, den Präsidenten des Verbandes kasachischer IT-Unternehmen. «Unter anderen domains kann er tun und lasse, was er will.»
Anscheinend ist Cohen mit dem Thema noch lange nicht fertig: Angeblich arbeitet er gerade an einer Kinoproduktion namens «Borat: Der Film». (nz)