Seine ganz große Zeit erlebte der Kabarettist in den Siebziger und Achtziger Jahren. Für Diskussionen in der «ernsten» Kulturszene sorgte er, als er für das ZDF mehr als 400 alte Slapstick-Filme für Reihen wie «Väter der Klamotte» oder «Die kleinen Strolche» im Alleingang synchronisierte.Noch bis zu einer Lungenkrebs-Erkrankung im Jahr 1998 hatte es Hüsch auf rund 200 Auftritte im Jahr gebracht. Ganz aus der Öffentlichkeit musste er sich zurückziehen, nachdem er Ende 2001 einen Schlaganfall erlitten hatte. Auch an verschiedenen Ehrungen zu seinem 80. Geburtstag hatte der Künstler im Mai nicht mehr teilnehmen können. (nz)