netzeitung.deMadonna wettert gegen Paris Hilton

 Herausgeber: netzeitung.de

Paris Hilton, Madonna und Nicole Richie (Foto: dpa/PR/nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Paris Hilton, Madonna und Nicole Richie
Foto: dpa/PR/nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Paris Hilton verwechsle die Sekte Kabbalah mit einem Modetrend, schimpft Madonna. Hiltons einst gute Freundin Nicole Richie wiederum gibt sich versöhnlich.

Paris Hilton sei keine wahre «Gläubige», regt sich derzeit Madonna auf. Dabei geht es um ihre Sekte Kabbalah und das berühmte Promi-Accessoire des roten Bändchens, das auch schon an den Handgelenken von Stars wie Britney Spears und Ashton Kutsher entdeckt wurde.

«Leute wie Paris Hilton kommen ins [Kabbalah-]Center, kaufen ein Buch oder ein Bändchen, und das war's. Das heißt nicht, dass sie wirklich studieren», zitiert der Onlinedienst «Msnbc» die Sängerin.

Es sei nämlich «hart, eine Gläubige zu sein», so Madonna weiter. «Und mir ist es sehr ernst damit.»

Kann mich nicht erinnern
Derweil hat Hiltons ehemalige beste Freundin Nicole Richie versucht, Gerüchte über den spektakulären Streit zwisachen ihr und ihrer ehemaligen «Simple Life»-Partnerin zu zerstreuen.

Nachdem Hilton öffentlich verkündet hatte, dass Richie genau wisse, «was sie getan hat», gab es Spekulationen, die Adoptivtochter von Lionel Richie habe ihre Freundschaft verwirkt, weil sie auf einer Party Hiltons berüchtigtes Privat-Porno-Video «One Night in Paris» gezeigt habe. Alles Unsinn, sagt Richie nun, «so etwas würde ich nie tun.»

Die Medien hätten einfach «zu viel in die Sache hineingelesen», zitiert die Onlineausgabe des «San Francisco Chronicle» die 24-Jährige: «Wir sind nicht länger befreundet. Es ist nicht wirklich etwas passiert. Wir haben uns einfach auseinander entwickelt.»

Mit 19 Heroin
Alles andere hätte ihr zu viel Aufsehen erregt, so Richie weiter. «Ich bin sicher, dass es Paris gefallen hätte, aber ich habe wirklich nichts Schlechtes zu berichten.»

Der Onlinedienst «Ananova» zitiert daraufhin ein TV-Interview im US-Fernsehen mit Richie, in dem sie von ihren Drogenproblemen berichtete: «In meinem Umfeld war es normal mit 13 zu kiffen, auch Alkohol, aber das war nicht so mein Ding. Mit 14, 15 habe ich angefangen Kokain zu nehmen. Dann habe ich aufgehört und habe Heroin genommen - da war ich etwa 19. Wenn man bedenkt, dass ich mich nur an die Hälfte dessen erinnern kann, was passiert ist, kann ich nur ahnen, wie sehr ich die Kontrolle verloren hatte.» (nz)