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«Stille Geburt» für Cruise-Baby: 

«Stille Geburt» für Tom Cruises Baby

07. Okt 2005 13:28
Katie Holmes und Trom Cruise
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Das ungeborene Kind von Tom Cruise sorgt für Wirbel: Scientology-Kollege John Travolta will der Mutter jede Klage über Geburtsschmerzen verbieten. Ein anderer US-Star empfiehlt dem Vater einen DNA-Test.

Bilderschau:
Die überraschende Nachricht, dass das US-Schauspielerpaar Tom Cruise und Katie Holmes (von den Medien kurzerhand in 'TomKat' umgetauft) nur sechs Monate nach ihrem Kennenlernen bereits ein Kind erwartet, wird in den US-Klatschspalten noch eifrig diskutiert. Schon wird mit einigen Grusel gemutmaßt, dass das Baby - dessen Geburtstermin nicht bekannt ist - von Beginn an den Erziehungsmethoden der umstrittenen Glaubensgemeinschaft Scientology ausgesetzt wird.

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Zumal sich mit Schauspieler John Travolta gleich ein Glaubensgenosse von Cruise zu Wort gemeldet hat und der werdenden Mutter eine «stille Geburt» empfohlen hat. Holmes solle demnach auch unter Schmerzen möglichst keinen Laut von sich geben, um das Kind nicht zu traumatisieren.

Welche Konsequenzen eine Erziehung nach Scientology-Grundsätzen für das Kind noch haben könnte, versuchte auch der britische «Mirror» zu ergründen und befragte mehrere junge Frauen, die so aufwuchsen. Die berichten unter anderem von versuchten Heilungen per Fingerauflegung, hypnotischen Beruhigungsspielen und einem rigiden Satz von Regeln, die auf schierem Gehorsam basieren. Ob die katholisch erzogene Holmes ihr erstes Kind so aufwachsen sehen möchte, bleibt abzuwarten. Seit der Verlobung mit dem Hollywood-Star, der ein glühender Scientologe ist, hatte sie sich für die Organisation aufgeschlossen gezeigt.

Ab in die Vaterschafts-Show

Neben vielen Spekulationen gab es auch eine kritische Stimme zu der Elternschaft des zwar verlobten, aber noch nicht verheirateten Paares: Talkshow-Gastgeber Tony Danza (bekannt auch aus der TV-Serie «Wer ist der Boss?») erklärte laut dem Online-Dienst «imdb.com», dass er erstaunt sei über die Schwangerschaft ohne Trauschein: Cruise habe sich in den vergangenen Monaten schließlich als Moralapostel aufgespielt und Schauspielkollegin Brooke Shields hart wegen deren Bekenntnis zu Psychopharmaka attackiert.

Danza scherzte weiter, dass der werdende Vater zwar nicht in seiner, sondern in einer anderen Show zu Gast sein müsste: einer bekannten US-Sendung, in der strittige Vaterschaften per DNA-Test nachgeprüft werden. (nz)

 
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