09. Sep 2005 16:35
Das Warten hat ein Ende, Bürohengst Bernd Stromberg quält wieder Kollegen. Die zweite Staffel der viel gelobten ProSieben-Serie punktet erneut mit einem glänzend aufgelegten Darsteller, Comedy-Star Christoph Maria Herbst.
Noch ist die zweite Staffel der hochgelobten, allerdings nicht ganz so quotenträchtigen ProSieben-Comedy «Stromberg» nicht angelaufen, da winken der Sitcom schon hohe Ehren. Auch beim Deutschen Fernsehpreis und dem deutschen Comedypreis etwa könnte die Serie rund um den «ganz normalen Büroalltag» punkten. Damit es endlich mit einen Kritiker-Preis klappt, muss Bernd Stromberg alias Comedy-Star Christoph Maria Herbst also noch kräftig sticheln, mobben und drangsalieren. Zehn neue Folgen hat der Sender bei der Produktionsfirma Brainpool in Auftrag gegeben, im Mittelpunkt steht - sonntags um 22.15 Uhr, zumindestens aber nach dem jeweiligen «Blockbuster»-Film des Senders - erneut der «schlimmste Chef aller Zeiten». Und dessen Laune ist, man ahnt es schon, so schlecht wie nie.
Ehekrise und «Ernie» mit Freundin...
Kleines Problem: Sein neuer Chef hält nicht viel von ihm und hat wenig Skrupel, unproduktive Mitarbeiter wie Stromberg vor die Tür zu setzen. Da helfen auch keine Tricks (O-Ton Stromberg: «Büro ist zu 90 Prozent Psychokrieg») Zu allem Übel sind auch noch die lieben Kolleginnen vom neuen, charmanten und cleveren Boss begeistert. Mit von der Partie - und wie immer hochmotiviert beim Aktenbearbeiten - sind auch diesmal Oliver K. Wnuk als Ulf, Bjarne I. Mädel als «Ernie» und Diana Staehly als Tanja.Und dann wäre da noch Frau Stromberg, die ihrem Ehemann das Leben mächtig schwer macht. Genug Konfliktstoff also schon für die erste Folge, aus der Bernd Stromberg immerhin schon diese tiefe Einsicht mitnimmt: «Ich sag mal so: Frauen sind wie Zahnbürsten, nützlich, wichtig, und so weiter, aber man sollte ein und dieselbe nicht zu lange haben. Freunde dagegen, das ist was fürs Leben...»