netzeitung.deNina Hagen: Furchtbar, was die dicke Frau mit mir macht

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Nina Hagen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Nina Hagen
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Eine TV-Diskussions- runde endete in wüstem Streit, als Nina Hagen und Jutta Ditfurth aneinander gerieten. Eine CDU-Politikerin warf ihnen männliches Verhalten vor.

«Ich finde es furchtbar, was diese dicke Frau da mit mir macht», schrie die Nina Hagen am Dienstag in der Talkshow «Menschen bei Maischberger». «Jutta Ditfurth ist eine blöde, blöde Kuh. Mit dir werde ich nie wieder reden.» Dann schwieg die für ihre extravaganten Auftritte bekannte Sängerin eine Weile.

Die Talkshow endete in heftigem Streit, als die 50-jährige Sängerin mit der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth aneinander geriet. Thema der Sendung war die Frage gewesen, was die erste deutsche Kanzlerkandidatin Angela Merkel den Frauen bringe. Hagen, die sich für die Grünen einsetzt, sagte: «Mit Merkel will der Staat Kriege machen, ohne Merkel nicht.» Darauf die Grünen-Mitbegründerin Ditfurth, die die Partei 1991 im Streit verließ und zu den schärfsten Kritikern Joschka Fischers gehört: «In Jugoslawien 1999 war Merkel? Das wusste ich noch gar nicht.» Daraufhin rief Hagen ungläubig: «Wie? Wir sind in den Krieg gezogen - meine Soldaten?»

Als Ditfurth dann hämisch zu der esoterikbegeisterten Hagen sagte: «Da warst du wohl im Ashram», erwiderte Hagen zunächst noch halbwegs ruhig: «Das finde ich gemein, Jutta. Ich find' das total daneben, was du jetzt sagst.» Nach Ditfurths Erwiderung, sie halte Hagen, die immer «wunderschöne Dinge über Gurus» schreibe, für «esoterisch ein bisschen durchgeknallt», rief Hagen zunehmend laut: «Du kennst mich doch überhaupt nicht! Wie kannst du dich über mich äußern? Über meine Religion und Philosophie? Das ist ein Armutszeugnis!»

Dem folgten die beleidigenden und beleidigten Äußerungen über Ditfurth, in die hinein die ebenfalls anwesende CDU-Politikerin Hanna-Renate Laurien rief, dass die beiden sich genau so benähmen, wie sie es Männern ansonsten vorwerfen. Nur mit Mühe konnte Moderatorin Sandra Maischberger die tobende Nina Hagen beruhigen, die immer wieder schrie, dass Ditfurth sie doch gar nicht kenne. (nz)