netzeitung.deSchlechter Scherz: Cruise als Psycho-Fachmann

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Tom Cruise (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Tom Cruise
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Ein Veranstaltungstipp amüsiert Hollywood: Angeblich hält Tom Cruise nun Vorträge über psychologische Fachthemen. Der Schauspieler selbst findet das gar nicht komisch.

Mit seinem neuen, offensiven Auftreten für die Anliegen der Glaubensgemeinschaft Scientology hat Schauspieler Tom Cruise in den vergangenen Monaten die US-Öffentlichkeit zugleich amüsiert und erschreckt. Auch die offenherzig geäußerten Thesen der Stars über die moderne Psychologie und die Wirksamkeit von Antidepressiva (laut Cruise nahe Null) sorgten für Aufsehen - und haben nun ein bizarres Nachspiel. Im Internet kursierten Pressemitteilungen, in denen zu Vorträgen von Cruise eingeladen wurden, etwa zu Themen wie «Wie die Psychiatrie Schizophrenie erfand» oder «Wie umgehen mit sexueller Desorientierung?».
Kritik von Kidman
Stattfinden sollten die Lesungen im November, im Zentrum von Scientology in Los Angeles. Alles «völliger Unsinn», sagte Cruise' Rechtsanwalt Bert Field - der als Verfasser genannt wird - zum Magazin Radar Online. Cruise halte keine Vorlesungen, und schon gar nicht zu diesen Themen. Er, Field, versuche nun, die tatsächlichen Verfasser dieser Ankündigungen zu ermitteln, und denke auch an rechtliche Schritte.

Und ergänzte ganz pragmatisch: «Wenn Tom wirklich Vorträge halten würde, würde er Eintrittskarten dafür verkaufen». Unterdessen meldete sich auch Cruise' Ex-Ehefrau Nicole Kidman zum Thema Psychologie-Kritik zu Wort.

Die Schauspielerin, die in ihrem neuen Film «The Visiting» eine Psychologin spielt, erklärte in einem Interview: «Mein Vater ist Psychologe, daher war mein ganzes Leben Teil der Forschung. Und ja, das Ganze ergibt einen Sinn (...) Ich habe meinen Vater ganz großartige Arbeit leisten sehen». (nz)