15.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Ralf und Cora Schumacher
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Fahrfehler oder nicht? Zu Cora Schumachers Crash auf dem Nürburgring haben die Frau des Formel-Eins-Piloten und ihr Unfallgegner unterschiedliche Ansichten.
Cora Schumacher, Ehefrau des Formel-Eins-Fahrers Ralf Schumacher, hat ihren Unfall bei der Mini Challenge offenbar gut überstanden. Beim zweiten Rennen am Nürburgring konnte die Fahrerin am Sonntag mit dem reparierten Auto bereits wieder antreten, fiel aber schon in der dritten Runde wegen eines Technik-Defekts aus.
Schumacher war am Samstag bei Tempo 150 von einem anderen Fahrer gerammt worden, ihr Mini Cooper S landete in einem Reifenstapel. Außer einer Nackenprellung blieb die Hobby-Fahrerin jedoch unverletzt.
In der «Bild»-Zeitung durfte jetzt ihr Unfallgegner, ein BMW-Händler aus Fulda, seine Sicht der Dinge schildern: «Es war der Wahnsinn», beschrieb er. «Ausgangs der Ford-Kurve brach ihr Heck aus. Ich konnte nicht mehr ausweichen. Wir flogen von der Piste.»
«Es war Wahnsinn»Cora Schumacher hatte dagegen gesagt, sie habe den anderen Piloten kurz vorher überholt, plötzlich sei es zum Unfall gekommen. Zur Aussage ihres Kontrahenten meinte sie nur: «Natürlich haben wir zwei unterschiedliche Ansichten. Aber das ist bei solchen Unfällen wohl üblich...»
Seit Frühjahr 2004 ist die Frau des Formel-Eins-Piloten in der Rennserie mit einem 210 PS starken Mini Cooper aktiv. Der Unfall vom Wochenende war ihr erster schwererer Crash. Dabei attestierte der Unfallgegner Schumacher einen ziemlich rasanten Fahrstil: «Es war der Wahnsinn. Ich habe mir mit Cora zwei Runden lang einen harten Zweikampf geliefert. Auto an Auto, Reifen an Reifen. Sie fährt ziemlich forsch.» (nz)