netzeitung.de«Berühmte» Frauen werben für Merkel

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Angela Merkel (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Angela Merkel
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«Deutschland braucht keine Barbie-Puppen», findet Margarethe Schreinemakers. Deshalb will sie Angela Merkel wählen. Auch andere «prominente» Frauen haben offenbart, warum es die CDU-Chefin richten soll.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift «Neue Revue» lassen sich 15 mehr oder weniger prominente Frauen darüber aus, «warum sie Angie so gut finden» und sie unbedingt zur Bundeskanzlerin haben wollen. Ob die Kanzlerkandidatin die Aussagen in jedem Fall als Kompliment verstehen wird, erscheint allerdings fraglich.

Margarethe Schreinemakers etwa hat «die leidige Diskussion um Aussehen und Styling» satt. Sie hat Recht: Es sollte immer um Inhalte gehen, wie es der Fernsehzuschauer ja auch von ihren Sendungen gewohnt ist.

«Bester Mann» im Verein?
Dass aber ausgerechnet mit dem möglicherweise ersten weiblichen Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik eine Totalabsage an äußere Werte einhergehen soll, stimmt doch etwas nachdenklich. Noch eins drauf setzt Charity-Lady Ulla Klingbeil, die Frau Merkel Weiblichkeit rundum abspricht. Sie hält Merkel schlicht «für den besten Mann in dem ganzen Verein».

Schauspielerin Susan Stahnke hat besonders imponiert, dass die CDU-Chefin «Deutschland dienen» will. Außerdem traut sie ihr zu, dass sie «Konflikte und Agressionen mit weiblicher Intuition besser beruhigen kann als so mancher Kollege mit ausgeprägtem Ego.» Ob das eine versteckte Anspielung auf Gerhards Schröders derzeitiges Autoritätsproblem in der eigenen Partei ist?

Strahlen der «frisch Verliebten»
Im Unterschied zu Schreinemakers betont Uschi Ackermann, PR-Chefin der Parfümeriekette Doouglas, Merkels aufkeimende weibliche Reize: «Ich finde ja, dass sie bei der Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur wie frisch verliebt aussah, so hat sie gestrahlt.»

Schauspielerin Rosalind Bafoe wiederum hat Merkel einmal bei einem Robbie-Williams-Konzert erlebt. «Und als alle riefen: 'Jetzt kommt Angie', hat sie gegrinst», so Bafoe. Und findet das irgendwie sympathisch. Warum das ein Wahlkriterium sein sollte, bleibt allerdings Frau Bafoes Geheimnis. (nz)