02.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
«Brüh im Lichte»: Connors seltsame Hymne
Vor 66.000 Zuschauern im Stadion und rund acht Millionen vor dem Fernseher hat Sarah Connor zum Eröffnungsspiel in der Allianzarena die Nationalhymne gesungen. Und gepatzt.
«Brüh im Lichte dieses Glückes» sind Worte, die sich Sarah Connor vermutlich noch eine ganze Weile immer wieder anhören muss. Vor großem Publikum hatte die Sängerin vor dem ersten Spiel in der Allianzarena in München die deutsche Nationalhymne gesungen - und sich versungen.
Anstatt «Blüh im Glanze dieses Glückes», wie es Hoffmann von Fallersleben 1841 aufgeschrieben hat, sang Connor «Brüh im Lichte dieses Glückes». Und das vor einem angespanntem Publikum von 66.000 Menschen im Stadion und rund acht Millionen Zuschauern vor dem Fernseher.
«Es tut mir leid, wenn ich irgendjemanden enttäuscht habe. Glaubt mir, ich ärgere mich selbst am meisten über mich. Ich war einfach wahnsinnig aufgeregt», muss sich die 24-Jährige am Donnerstag in «Bild» rechtfertigen. Doch «es war trotzdem eine große Ehre und eine einzigartige Erfahrung.» (nz)