netzeitung.de«Botox macht den Tod nicht erträglicher»

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Cate Blanchett (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Cate Blanchett
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Die Botox-Lobby ist groß in Hollywood. Doch nicht jeder macht mit. «Einstechlöcher des Terrors», nennt Schauspielerin Cate Blanchett die Spuren der Angst vor dem Altern.

Botox, das tödliche Nervengift, das in Minimaldosierung Falten entgegenwirkt, gehört in Hollywood zur Standard-Schönheitspflege. Weil die gelähmten Muskeln die Mimik einschränken, graben sich die Zeichen der Zeit nicht mehr so tief ein, und so erscheint das Gesicht länger jung. Kein erstrebenswerter Zustand, sagt Hollywood-Star Cate Blanchett und schimpft auf Kolleginnen und Kollegen und deren Nachahmer.

Sie sei glücklich, in Würde zu altern, so die 35-jährige «The Aviator»-Darstellerin, und es mache sie traurig, dass mittlerweile selbst junge Frauen die Spritze ansetzen lassen.

«Es sind nicht nur die Frauen im Film, 18-jährige Mädchen fühlen sich gedrängt, vorsorglich zu spritzen», zitiert der Onlinedienst «Imdb» die Oscar-Gewinnerin. «All diese Leute, die sich selbst beerdigen, und das einzige, was man sieht, sind diese kleinen Einstechlöcher des Terrors. Lebt einfach euer Leben. Der Tod wird nicht erträglicher, nur weil ihr eure Gesichter nicht mehr bewegen könnt.» (nz)