netzeitung.deJürgens will Raab für Eurovision-Vorentscheid

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Udo Jürgens (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Udo Jürgens
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TV-Moderator Raab wäre aus Sicht von Sänger Udo Jürgens der richtige Mann, um den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest zu veranstalten. Auf «Po-Gewackle» könne er verzichten.

Sänger Udo Jürgens erwartet vom deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest nicht viel. Alle Versuche, den Sangeswettbewerb zu modernisieren, seien bislang nicht geglückt, sagte der 70-jährige Musiker der «Welt am Sonntag».

Ihn störe vor allem, dass zu viel auf Show und zu wenig auf Qualität geachtet werde. «Dieses Po-Gewackle und Busen-Geschleudere ist vielleicht hübsch anzusehen. Aber große Songs brauchen das nicht», sagte Jürgens. «Mit Raab als Veranstalter des Vorentscheids ließe er sich vielleicht wiederbeleben», schlug er vor und lobte Stefan Raabs Gegenveranstaltung, den Bundesvision Song Contest.

«Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein», sagte Jürgens. Raab habe viel für die deutsche Musik getan.

Nächsten Samstag
Der Österreicher Jürgens hat selbst drei Mal am Anfang seiner Karriere am damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson genannten Wettbewerb teilgenommen und einmal gewonnen: 1966 in Luxemburg siegte er mit «Merci Chérie», nachdem er 1964 mit «Warum nur, warum?» in Kopenhagen auf den fünften Platz, 1965 in Neapel mit «Sag ihr, ich lass sie grüßen» auf den vierten Platz gelandet war.

Beim Vorentscheid «Germany 12 Points!» am nächsten Samstag wird in Berlin der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest am 21. Mai in Kiew ermittelt. (nz)