10.02.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Stefan Raab während seiner Sendung
Foto: TV Total
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Mehr als 100.000 Euro hat TV-Moderator Raab für die Opfer sexueller Gewalt gespendet. So viel hatte der Verkauf von T-Shirts gebracht, mit denen Raab sich über Cora Schumacher lustig gemacht hatte.
Fernseh-Moderator Stefan Raab hat mehr als 100.000 Euro für den Verein «Cora e.V.» gespendet, der sich um Opfer sexueller Gewalt kümmert. Damit erfüllte er seine Zusage, mit der ein Streit um die Beteiligung von Formel-1-Pilot Ralf Schumacher an einer Pornofirma beendet worden war.
Bei dem Geld handele es sich um den Erlös aus einem T-Shirt-Verkauf in seiner Sendung «TV Total», teilte Raabs Management am Donnerstag in Köln mit. Der Entertainer hatte im vergangenen Jahr Ralf Schumacher und seine Frau Cora mit anzüglichen Spitznamen belegt und die Hemden mit einem entsprechenden Aufdruck produziert.
Anlass für den Raabs Spott war die Tatsache gewesen, dass die Schumachers sich zur Hälfte an der Erotikfirma Beate Uhse Österreich beteiligt hatten. Sie zogen ihr Investment aber jedoch wieder zurück.
Schumachers Anwalt hatte Raab wegen des T-Shirt-Verkaufs mit Klage gedroht. Mitte Dezember versöhnten sich Schumacher und der TV-Moderator öffentlich in Raabs Sendung und kündigten die Spende an. (nz)