«Die Burg» mit Ekelhaftem erfolgreich
31.01.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Rein in den Badezuber: Frederic von Anhalt (r.) uriniert ins Wasser von Kader Loth
Foto: ProSieben
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die einen pinkeln ins Badewasser, die anderen spucken ins Essen: Die Promis auf der «Burg» benehmen sich daneben. Eine Szene musste schon zensiert werden.
Die ProSieben Realityshow «Die Burg» erreicht nun doch mehr Zuschauer. Am gestrigen Sonntag lag es wohl auch am späteren Ausstrahlungstermin (22.30 Uhr), zu dem 2,04 Millionen Zuschauer einschalteten. Aber auch die stetigen Ausraster von Prinz Frederic von Anhalt, der am Wochenende neue Ekelstandards setzte, dürfte Quote machen.
Ins Wasser gepinkeltSo protzte der Ehemann von Schauspielerin Zsa Zsa Gabor etwa mit seinem Viagrakonsum und einem Zwischenfall, bei dem seine Gespielin ihn dann doch versetzte und er «jeden Laternenpfahl» hätte nehmen können. Am Sonntag dann zeigte der Sender eine bereits angekündigte Entgleisung. Anhalt und Boyband-Sänger Karim pinkelten in einen Badezuber, in den Mit-Insassin Kader Loth hätte steigen sollen. Die wurde dann aber noch von einer Mitbewohnerin gewarnt und badete nicht.
Szene zensiertEine andere Szene zensierte der Sender laut «Bild»: Der «Pöbel» - derzeit Prinz Frederic, «Popstars»-Trainerin Artemis, Busenwunder Tina Angel, Sänger Karim und Prinzessin Xenia von Sachsen -, der die Adeligen bedienen muss, rächte sich auf seine Art und Weise. Die vier spuckten in den Tee, den sie den anderen servieren sollten. Der Sender habe daraufhin den Tee konfisziert und die Bilder zensiert, schreibt die «Bild». Abgesehen davon gewinnt die Sendung durchaus an Fahrt.
Ein Duell zwischen Loth und Prinz Frederic (Bogenschießen) war in der Sendung vom Samstag gut in Szene gesetzt, und auch den Charakteren wird endlich mehr Raum gegeben. (nz)