28.01.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Rudolph Moshammer
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nach der Bestattung von Modemacher Rudolph Moshammer kommen immer neue Details ans Licht. So etwa, welche Konsequenzen die Obduktion für die Beerdigung hatte.
Auf Wunsch von Rudolph Moshammer wurde seine Leiche vor der Bestattung einbalsamiert und dann neben seiner Mutter im Münchner Familiengrab beigesetzt. Wie «Bild» nun schreibt, hatten die Todesumstände des 64-Jährigen, der in der Nacht zum 14. Januar ermordet wurde, auch Konsequenzen für die Bestattung.
Weil Moshammer wegen der polizeilichen Ermittlungen obduziert werden musste, konnte das Herz nicht mehr mit bestattet werden. Das Blatt zitiert einen «Experten»: «Wir mussten das Herz entfernen, konnten es in diesem Zustand nicht im Körper lassen.»
Das Organ wurde in einem Krematorium verbrannt und wird nun wohl anonym mit den Überresten anderer Verstorbener bestattet. Weiterhin berichtet das Blatt, dass der Moshammer-Sarg schon bald eingemauert werden soll, um Grabräubereien zu verhindern. Derzeit wird die Grabstätte auf dem Münchner Ostfriedhof noch rund um die Uhr von einer Sicherheitsfirma bewacht.(nz)