«Es ist absolut widerlich und wieder nur ein Versuch, einer wild entschlossenen Sekte, Geld zu machen», wird Rabbi Barry Marcus von der Londoner Zentral-Synagoge zitiert. «Die Prominenten scheinen den wahren Charakter des Kabbalah Center nicht zu erkennen», so der Rabbi. Sie sollten ihre «Verstrickung mit diesen schändlichen Quacksalbern überdenken».Auch ein ehemaliges Mitglied kommt zu Wort. 13 Jahre sei Debbie Chaski-Leventhal Mitglied gewesen: «Es ist ein Kult, absolut ein Kult, vor allem für die paar hundert Leute, die den Bergs nahestehen. Die meisten von ihnen würden alles machen, was er von ihnen fordert.»
Laut einem Bericht des Onlinedienstes «This is London» hat das «Kabbalah»-Center bereits auf die Dokumentation reagiert: «Seit Jahrtausenden wurde die Kabbalah von einigen Mitgliedern der Gemeinschaft falsch dargestellt, die versuchen, andere davon abzuhalten, ihre Weisheit zu studieren.» (nz)