Bob Marley soll exhumiert werden
Ein Datum für die Exhumierung stehe noch nicht fest, heißt es weiter, doch sei davon auszugehen, dass damit bis nach Abschluss der Feierlichkeiten zu Marleys 60. Geburtstag gewartet werde, der in Äthiopien mehrere Monate lang gefeiert werden soll. Ein Sprecher von Bob Marley Music sagte wiederum, «dass Jamaica für die absehbare Zukunft die Ruhestätte Marleys bleibt».
Laut Rita Marley sollen seine sterblichen Überreste in Shashemene, rund 250 Kilometer südlich der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, begraben werden, wo hunderte Rastafaris leben, denen von Haile Selassie Land zur Verfügung gestellt wurde. Rastafaris leben dem Selbstverständnis nach im Einklang mit der Natur, lassen ihre Haare ungekämmt zu Dreadlocks wachsen und sehen das Rauchen von Marihuana als sakrale Handlung an. Weltweit praktizieren etwa 700.000 Menschen die Lebensweise.
Gemeinsam mit der African Union und der UN hat Rita Marley die Feierlichkeiten zum Geburtstag ihres Mannes organisiert. Anlässlich des Geburtstages am 6. Februar soll es in Addis Abeba ein Konzert geben, für das sich unter anderem die Marley Family, Youssou N'Dour, Angelique Kidjo und Baba Maal angekündigt haben. (nz)

