netzeitung.deRalf Schumachers Anwalt: «Wir hängen das nicht so hoch»

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Ralf Schumacher (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ralf Schumacher
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Während Stefan Raab sich über eine Rekord-Einschaltquote freuen kann, will das Management von Ralf Schumacher nicht für neue PR sorgen. Thema: Raab vs. Schumacher Cora e.V. will Raabs Spenden nicht Raab vs. «Porno-Ralle», die zweite Runde Raab fordert von Schumacher mehr Humor Schumacher wehrt sich gegen Raabs Porno-Scherze

Mit den Scherzen gegen Ralf Schumacher und dessen kurzzeitiges Investment in der Erotikbranche fährt Moderator Stefan Raab derzeit satte Quoten ein. Die Sendung erreichte etwa am gestrigen Dienstag 1,05 Millionen Zuschauer, rund 300.000 mehr als im Durchschnitt.

Beim Management des verspotteten Rennfahrers weiß man auch, dass die Witze über «Porno Ralle» und «Hard Cora» Raab Publicity bringen. Ob man mit neuen rechtlichen Schritten die Debatte weiter anheizen werde, habe man noch nicht entschieden, so Thilo Damm, Rechtsanwalt der Firma Willi Weber Management zur Netzeitung.

Raab macht noch satte Gewinne
Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher sei derzeit auf der Teststrecke. Ob er weiter gegen Raab - der eine ihm vorliegende Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet hat - werde er erst später entscheiden. «Wir hängen das hier nicht so hoch», so Damm zur Netzeitung.

Vom Angebot Raabs bei «TV total», einen Teil seiner Einnahmen, die er mit dem Verkauf von T-Shirts und Basecaps mit den Aufschriften «Hard Cora» und «Porno Ralle» erzielt, an den Verein Cora e.V. abzuführen, ist er allerdings nicht überzeugt.

Die zwei Euro pro Shirt (15 Euro insgesamt) seien einfach zu wenig. Raab müsse eigentlich die ganze Summe abgeben. Bei Raabs Sender ProSieben blickt man unterdessen gelassen auf den Streit und mögliche rechtliche Folgen für den Star: «Wir machen uns wegen Stefan Raab keine Sorgen», so eine Sprecherin zur Netzeitung.