netzeitung.deEngelke mit Schmidt-Parodie im Quoten-Hoch

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Anke Engelke (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Anke Engelke
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der Druck ist weg, die Quoten sind hoch und die Zuschauer angetan: Nach dem Aus begeistert «Anke Late Night» plötzlich mit frechen Scherzen. Thema: Aus von "Anke Late Night" «'Anke Late Night' ist ein Spezialfall» Aus von Engelke ist «TV-Tragödie» «Anke Late Night»: Abgesang mit Häme

Erstmals seit Wochen ist es «Anke Late Night» gelungen, mit 12,8 Prozent einen zweistelligen Marktanteil zu erreichen. 1,29 Millionen Zuschauer hatten am gestrigen Mittwoch eingeschaltet, wohl auch, weil sich das Aus der Sendung herumgesprochen hatte.

Sie erlebten eine gelöst wirkende Moderatorin, die erstmals schlagfertig die Absetzung der eigenen Show zum Thema machte. Sie fragte die Zuschauer, warum sie in die Sendung gekommen seien - das sei ja wirklich «Elendstourismus».

Größtes Lob in den einschlägigen Internetforen, in denen die Sendung oft schon zeitgleich zur Ausstrahlung diskutiert wird, bekam aber ihr Gast, Comedian Christoph Maria Herbst. Der wagte sich in seinem Stand-Up nämlich an die überlebensgroße Schattenfigur der Sendung, Harald Schmidt.

Herbst parodierte den Late-Night-Talker, dessen Sendeplatz Engelke vor fünf Monaten übernommen hatte, treffend und mit einiger Bosheit. Angekündigt wurde er von der Gastgeberin übrigens mit den Worten: «Die neue Dimension der Late Night». (nz)