Madonna in Missionarsstellung
Bekanntestes Merchandise Bergs ist allerdings der «Rote Faden», der seinen Träger angeblich vor dem Einfluss eines gewissen «bösen Auges» schützt. «Böses Auge ist eine sehr mächtige negative Macht», so die Beschreibung auf der Website des Online-Verkaufs. «Kabbalah lehrt uns, dass wir den auf uns eindringenden negativen Einfluss abwehren können, indem wir Werkzeuge wie den Roten Faden benutzen!» Das Stoffbändchen kostet 26 Dollar.
Sie war es, die «Kabbalah» bekannt gemacht hat, indem sie ihren Roten Faden herumzeigte und Familie und Freunde zu Berg schleppte. Mit Gwyneth Paltrow soll sie sich deswegen sogar zerstritten haben. Die Schauspielerin interessierte sich angeblich nicht genug für Bergs vermittelte Erleuchtung.
Schon in der Show ihrer derzeitigen Tournee wirbt Madonna vehement für das «Kabbalah-Center», doch soll die 45-Jährige nun weitaus aktiver für die Missionierung Ungläubiger und das Anschwellen von Bergs Bankkonto sorgen: Sie lässt in New York ein «Kabbalah-Center» für Kinder bauen. Für rund 20 Millionen Dollar.
Vor dem Eintritt in die Prominentenschule stehe neben einem Schulgeld von rund 4000 Dollar pro Semester außerdem ein heftiger Test für die Kleinen und ein prüfendes Interview mit den Eltern, so der Bericht. Die müssen allerdings, bevor sie überhaupt einen Bewerbungsbogen für ihr Kind anfordern, erstmal selbst «Kabbalah»-Mitglieder werden. (nz)
Für das Web ediert von Sophie Albers

