netzeitung.deSchwarzenegger wurde als Kind misshandelt

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Arnold Schwarzenegger hat erzählt, dass er als Kind regelmäßig von seinem Vater verprügelt wurde. Den «Willen brechen» habe zur damaligen Erziehung gehört, so der Gouverneur Kaliforniens.

Was ihm als Kind widerfahren sei, würde heutzutage als Kindesmisshandlung bezeichnet, hat der österreichstämmige Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger in einem Interview berichtet.

Sein Vater Gustav, während des Zweiten Weltkriegs aktiver Nazi, habe ihn regelmäßig verprügelt: «An meinen Haaren wurde gerissen, ich wurde mit Gürteln geschlagen. So erging es dem Kind im Nachbarhaus und genauso dem Kind in dessen Nachbarhaus», sagte Schwarzenegger dem «Fortune Magazine». Ziel sei gewesen, dass die Kinder sich anpassen.

«So war das damals. Ich habe viele Kinder gesehen, die von ihren Eltern gebrochen wurden. Das war die deutsch-österreichische Mentalität. Den Willen brechen. Sie wollten nicht, dass Individuen entstehen. Es ging nur um die Anpassung.»

Rebelliert und ausgewandert
Er habe jedoch rebelliert: «Ich habe mich nicht angepasst. Mein Willen wurde nicht gebrochen», so der «Terminator»-Star, der mit 21 Jahren nach Amerika auswanderte und sich im Bodybuilding einen Namen machte. Er habe immer davon geträumt, zu entkommen und reich und berühmt zu werden.

Der wahrscheinlich vorerst letzte Film, in dem Schwarzenegger als Schauspieler zu sehen ist, heißt «In 80 Tagen um die Welt» und kommt im Dezember in die deutschen Kinos. (nz)