Brief soll Selbstmord von Dean Reed belegen
Auf 15 Seiten nenne Reed detailliert persönliche Gründe für seinen Freitod. Und der habe «nichts mit Politik zu tun». Er habe an Depressionen gelitten und bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich.
Schwere Vorwürfe erhebt Reed gegen seine Frau, die ihn als «schlechten amerikanischen Showmann» beschimpft und verhindert habe, dass er seine Ex-Frau und die gemeinsame Tochter treffen konnte. «Sie quält mich und foltert mich seit Jahren, weil sie ist krank. Eifersüchtig auf alle die Leute, die ich liebe oder die mich lieben», zitiert die Zeitung das gebrochene Deutsch des Sängers aus Colorado.
Das Interesse am Schicksal Reeds hat in jüngster Zeit zugenommen, weil Hollywood einen Film über den 1972 in die DDR ausgewanderten Sänger plant. Tom Hanks, der die Hauptrolle spielen und den Film auch produzieren wird, hat sich bereits zu Recherchen mit Reeds Witwe und auch dem ehemaligen SED-Parteichef Egon Krenz getroffen. (nz)

